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Austria Börsenbrief
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Strabag trotz Branchengegenwind solides Investment

07.09.2022 | Austria Börsenbrief Nr. 35/2022

Eine weitere Branche, die unter der rasanten Zinswende leidet, ist der Bausektor. Finanzierungen für Bauprojekte haben sich massiv verteuert. Dies gesellt sich zu den ohnehin massiv gestiegenen Material- und Energiepreisen sowie auch der Löhne. Diese Kostensteigerungen neuer Projekte könnten die zuvor brummende Baukonjunktur durchaus deutlich abkühlen. Bisher ist in den Zahlen der heimischen Bauaktien noch nicht viel von einer massiven Abschwächung zu sehen. Strabag SE (ISIN AT000000STR1 – Euro 38,25) berichtete im ersten Halbjahr von einer um 9% gesteigerten Bauleistung. Auch wenn sich das operative Ergebnis gegenüber dem starken Vorjahresniveau rund halbierte, sind die Zahlen solide ausgefallen. Der Auftragsbestand per Ende Juni stieg um 14% auf ein Rekordniveau von 23,9 Mrd. Euro. Kein Wunder somit, dass der Vorstand trotz des schwierigeren Umfeldes an den Jahreszielen festhielt (Bauleistung von 16,6 Mrd. Euro, EBIT-Marge von 4 Prozent). Dieser Musterdepottitel ist fundamentalanalytisch weiterhin sehr niedrig und aussichtsreich bewertet. Zudem sollte das angekündigte Pflichtangebot mit einem angekündigten Angebotspreis von 38,94 Euro Unterstützung für den Aktienkurs bieten (wir berichteten), wobei an dieses Angebot noch gewisse Bedingungen geknüpft sind und dieses Niveau somit keine harte Untergrenze für den Aktienkurs darstellt.

Uns gefällt das Chance-Risiko-Verhältnis bei diesem Musterdepottitel weiterhin sehr gut. Halten.

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