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Rückkehr der Inflation

15.02.2021 | mein Geld.plus Nr. 02/2021

Trotz der beispiellosen Notenbank-Interventionen scheint die Inflation wieder auf dem Vormarsch zu sein. Die Januar-Daten sprechen eine deutliche Sprache und für den weiteren Jahresverlauf werden weitere Steigerungen erwartet. Sparer müssen auf der Hut sein.

Die Inflationsrate in Deutschland lag im Januar 2021 bei +1,0 Prozent, nach -0,3 Prozent im Dezember 2020. Dieser unerwartet deutliche Sprung ist teilweise auf technische Veränderungen zurückzuführen, etwa die Wiedererhöhung der Mehrwertsteuer und die Einführung der CO2-Abgabe in Deutschland. Zudem kann die Preisentwicklung für viele Komponenten des für die Inflationsmessung maßgeblichen Warenkorbs derzeit nur geschätzt werden, beispielsweise für Kleidung im stationären Verkauf.

Es ist allerdings schon heute absehbar, dass spätestens ab März erneut deutlich steigende Inflationsraten zu verzeichnen sein werden. Grund dafür sind die energieabhängigen Anteile der Komponenten „Wohnen“ und „Verkehr“, die zusammen gut 10 Prozent des Warenkorbs ausmachen und stark von den Entwicklungen der Rohölpreise und anderer fossiler Energierohstoffe abhängen. Unabhängig davon, wie der individuelle Warenkorb jedes einzelnen aussieht, stehen mehr oder minder große Preissteigerungen im Raum.

Für klassische Sparer sind das angesichts der dadurch gesunkenen Realrendite schlechte Nachrichten. Zinsanlagen und Cash-Positionen sollten daher so gering wie nötig gehalten und so rentierlich wie möglich angelegt werden. Der Ratschlag auf Zinslockangebote zu setzen, gilt daher unverändert. Im Bereich Tagesgeld liegen die Maximalangebote bei 0,45 Prozent. Die Durchschnittsrenditen liegen jedoch deutlich unter diesem Wert, knapp über Null. Festgeldanlagen mit 12 Monaten Laufzeit bringen in der Spitze 1,00 Prozent, während 6-monatige Festgeldanlagen bis zu 0,71 Prozent einbringen. Die Durchschnittsrenditen liegen auch hier signifikant unter dem Spitzenniveau.

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