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Inverse Zinsstruktur lässt Rezession in Deutschland befürchten

21.11.2022 | Hanseatischer Börsendienst Nr. 24/2022

Die langlaufenden Zinsen waren in den USA und Deutsch­land im Monatsvergleich jeweils rückläufig. Dies ist offenbar auf die zuletzt etwas niedriger als erwarteten Inflationszahlen in den USA zurückzuführen, was Hoffnung macht, dass die US-Notenbank ihren restriktiven Kurs schneller beenden könnte als bisher befürchtet. Auf der anderen Seite weisen die Zinsen in Deutschland derzeit eine Besonderheit auf: Die Zinsen der eher kurzfristig laufenden Anleihen liegen niedri­ger als die der länger laufenden 10jährigen Staatsanleihe. Die Zinsstrukturkurve beginnt damit invers zu werden. Dies ist ein seltenes Phänomen, das auf eine nahende Rezession in Deutschland hindeuten kann. Zuletzt war eine ähnliche Situation im Jahr 2006 quasi als Vorbote der 2008 folgenden Finanzkrise zu sehen.

Fazit: Es ist zwar eine gewisse Entspannung bei den Zinsen zu sehen, was positiv für den Aktienmarkt ist, auf der ande­ren Seite warnt die inverse Zinsstruktur vor Rezessionsge­fahren in Deutschland. Vor diesem Hintergrund bleibt Vor­sicht angeraten.

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