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Sonderdividende trotz flauem Jahresstart
04.05.2026 | Hanseatischer Börsendienst Nr. 09/2026Bijou Brigitte erwirtschaftete im vergangenen Geschäftsjahr 2025 einen Konzernumsatz von 338 Mio. Euro. Der Gewinn lag stabil bei knapp 24 Mio. Euro. Der Gewinn je Aktie legte leicht auf 3,14 (3,04) Euro zu. Unter der Annahme stabiler wirtschaftlicher Rahmenbedingungen wird für 2026 ein Umsatz zwischen 330 Mio. Euro und 350 Mio. Euro erwartet.
Das Konzernergebnis vor Ertragsteuern soll im Jahr 2026 zwischen 25 Mio. Euro und 35 Mio. Euro liegen (zum Vergleich: 34,7 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2025). Bereits zuvor wurde mitgeteilt, dass das Unternehmen auf der Hauptversammlung am 23. Juni 2026 eine Basisdividende von 3,50 Euro sowie darüber hinaus eine Sonderdividende in Höhe von 2,50 Euro je Aktie beschließen will. Dieser Dividendenvorschlag von insgesamt 6,00 Euro je Aktie (Vorjahr: 3,50) liegt klar über unseren Erwartungen und hat dazu beigetragen, dem Kurs an der Börse einen Schub hin zur 50 Euro-Marke zu bescheren.
Vor dem Hintergrund dieses Dividendenregens blickten die Anleger offenbar wohlwollend über die nicht besonders starke Umsatzentwicklung des ersten Quartals 2026 hinweg. Die Hamburger meldeten für die ersten drei Monate des laufenden Jahres gemäß vorläufiger Zahlen einen Umsatz von 65,2 Mio. Euro und damit 1,7 % weniger als im entsprechenden Quartal des Vorjahres (Q1 2025: 66,3 Mio.), wobei diese Entwicklung „im Wesentlichen auf die weiterhin gedämpfte Konsumstimmung in Deutschland zurückzuführen” sei. Dies dürfte auch den recht vorsichtigen Umsatzausblick auf das laufende Jahr 2026 erklären. Wir meinen: Bis zur Hauptversammlung am 23. Juni dürfte das Interesse an dieser Aktie angesichts einer einmaligen Dividendenrendite von 12,1 % hoch bleiben. Allerdings hat der Nebenwert einen Großteil seiner Unterbewertung mittlerweile abgebaut.
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Themen des Hanseatischer Börsendienst Nr. 09/2026