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Austria Börsenbrief
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Börse Wien verliert drastisch an Stärke

14.07.2021 | Austria Börsenbrief Nr. 27/2021

Vor zwei Wochen schrieben wir an dieser Stelle, dass die Wahrscheinlichkeit einer bevorstehenden Konsolidierungsphase in den kommenden Wochen gestiegen ist. Tatsächlich war von der starken Aufwärtsdynamik des ersten Börsenhalbjahres zuletzt wenig zu sehen. Eine solche Verschnaufpause innerhalb eines intakten Aufwärtstrends ist zunächst einmal durchaus gesund. Was uns allerdings weniger gut gefällt: Der ATX hat zuletzt drastisch an Stärke gegenüber dem Weltaktienindex eingebüßt. Offensichtlich ist ein Favoritenwechsel im Gange, bei dem die an der Börse Wien hoch gewichteten Finanztitel sowie Industrieaktien wieder verstärktem Gegenwind ausgesetzt sind. Offenbar sind die Erwartungen zuletzt bezüglich der weiteren konjunkturellen Entwicklung wieder vorsichtiger geworden, was sich auch in den zuletzt weltweit sinkenden Zinsen widerspiegelte. In diesem Umfeld werden von den Investoren eher stabil wachsende Technologieaktien favorisiert, die bekanntlich an der Börse Wien rar gesät sind. Die aktuelle Schwäche der heimischen Aktien ist umso überraschender, da die konjunkturelle Nachrichtenlage bisher noch positiv ist. So wurde zuletzt beispielsweise gemeldet, dass sich die Wirtschaft in den Ländern Mittel-, Ost- und Südosteuropas deutlich rascher als erwartet erholt. Das Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche (WIIW) hat die Prognose für die Region deutlich nach oben revidiert und rechnet für heuer mit einem BIP-Wachstum von 4,2 Prozent. Von dieser Dynamik sollten letztendlich auch die in dieser Region traditionell gut vernetzten heimischen Unternehmen partizipieren.

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