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Austria Börsenbrief
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Weltbank streicht globale Wachstumsprognose zusammen

08.06.2022 | Austria Börsenbrief Nr. 23/2022

Die Weltbank hat die Wachstumsprognose der Weltwirtschaft deutlich reduziert und warnt vor einer Stagflation. Die globale Wirtschaftsleistung soll in diesem Jahr nur um 2,9 Prozent wachsen, nachdem bisher ein Zuwachs um 4,1 Prozent erwartet worden war. Im Vorjahr 2021 waren es noch 5,7 Prozent gewesen. Auch für 2023 und 2024 rechnet die Weltbank mit geringem Wachstum auf diesem Niveau. Verschärft sich der Trend jedoch, könnte es zu einer Stagflation kommen. Weltbankpräsident David Malpass verwies darauf, dass der Krieg in der Ukraine, Lockdowns in China und Störungen der Lieferketten das Wachstum nach unten ziehen. „Für viele Länder wird es schwierig werden, eine Rezession zu vermeiden“, befürchtet Malpass.

Wir meinen: Dieser Negativtrend der globalen Konjunktur fällt in eine Zeit, in der die Notenbanken ihre monetäre Unterstützung aufgrund der exorbitant hohen Inflationsraten deutlich drosseln und die Zinsen anheben. Dies ist eine höchst gefährliche Kombination, die die Probleme weiter verschärfen könnten, zumal die globale Verschuldung in den zurückliegenden Jahren weiter auf bedrohliche Höhen gestiegen ist. Anziehende Zinsen könnten diverse Staaten und Unternehmen recht schnell an die Grenze der Zahlungsfähigkeit bringen. Aktienanleger sollten darauf vorbereitet sein, dass die Finanzmärkte vor einem echten Härtetest stehen könnten. Der DAX hält sich in diesem gefährlichen Börsenumfeld bisher weiterhin recht wacker und notierte zuletzt wenig verändert um 14.550 Punkte.

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