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Iran-Krieg sorgt bisher für keine starke Verunsicherung

29.04.2026 | Austria Börsenbrief Nr. 17/2026

Der Einkaufsmanagerindex der UniCredit Bank Austria sank im April moderat auf 51,2 Punkte, nachdem er im März noch bei 52,4 Zählern gelegen hatte. Im Vergleich dazu stieg dieser Index im Euroraum auf 52,2 Punkte, während er in Deutschland auf 51,2 Punkte fiel. Trotz der geopolitischen Spannungen bleibt die Stimmung in der österreichischen Industrie mit einem Erwartungsindex von 53,7 Punkten vorsichtig optimistisch. Recht optimistisch bleiben auch die Anleger. Der ATX hielt sich trotz diverser Unsicherheiten in der Nähe des historischen Rekordhochs. Zu der jüngsten Korrektur im ATX trugen auch einige Dividendenzahlungen beispielsweise der Erste Group, BAWAG und Österreichische Post bei, die zwar den ATX etwas drücken, jedoch natürlich keine echten Kursverluste darstellen. Insgesamt erscheinen uns viele Anleger am Aktienmarkt derzeit etwas zu unvorsichtig in Relation zu den aktuellen Risiken, wobei uns das Chance-Risiko-Verhältnis des heimischen Aktienmarktes im internationalen Vergleich weiterhin relativ gut gefällt.

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