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Bull & Bear Market Indicator erstmals seit Juni 2016 mit Kaufsignal

04.01.2019 | MoneyMail Nr. 002/2019

Die vergangenen Monate stellten die Geduld der Bullen unter den Börsianern auf eine harte Geduldsprobe. Denn die Bären hatten eindeutig die Oberhand gewonnen, wie die heftigen Kursverluste bestätigen. Erwähnt sei in diesem Zusammenhang auch, dass von 2.767 Aktien in den USA und auf globaler Basis, welche die BofA Merrill Lynch beobachtet, zwischenzeitlich 2.055 Titel in einem Bärenmarkt steckten, wovon ab Kursverlusten von mehr als 20 % die Rede ist.  

Die schwache Entwicklung hat den Investoren inzwischen längst auf das Gemüt geschlagen, wie eine deutlich verschlechtere Marktstimmung signalisiert. Allerdings handelt es sich dabei um einen Kontraindikator. Will heißen, zu viel Optimismus ist in der Regel als ein Verkaufssignal zu interpretieren und zu viel Pessimismus als Kaufsignal.   

So gesehen ist es ermutigend zu sehen, dass der so genannte BofAML Bull & Bear Indicator der BofA Merrill Lynch gerade erstmals seit dem 16. Juni 2016 wieder ein taktisches Kaufsignal generiert hat. Denn dieser Indikator ist mit zuletzt gemessenen 1,8 Punkten unter die Marke von 2,0 Punkten gefallen, ab der ein Kaufsignal ausgelöst wird. Laut BofA Merrill Lynch handelt es sich dabei jedenfalls um ein Einstiegssignal für Risikoaktiva, nachdem der jüngste Bärenmarkt den Aktien weltweit einen Verlust an Marktkapitalisierung von rund 20 Billionen Dollar beschert hat. Zum Vergleich: Das US-Bruttoinlandsprodukt beziffert BofA Merrill Lynch auf 20,6 Mrd. Dollar.

Wie wertvoll der BofAML Bull & Bear Indicator sein kann, zeigte sich übrigens erst vor einem Jahr, als im Januar 2018 ein Verkaufssignal generiert wurde. Damals kam es zwar nicht gleich zu einer Kurskorrektur, aber im späteren Jahresverlauf machte sich das Signal dann doch noch sehr bezahlt, weil es letztlich auch am US-Aktienmarkt herbe Verluste setzte. Die gute langfristige Trefferquote lässt sich auch der nächsten Grafik entnehmen. 

Typischerweise gelten vom BofAML Bull & Bear Indicator generierte Handelssignale für den Zeitraum von 1-3 Monaten. Nachdem US-Notenbankpräsident Powell am Freitag deutlich gemacht hat, dass man die weitere Geldpolitik davon abhängig machen wird, wie es für die US-Konjunktur läuft, hat das vielen zuletzt verunsicherten Anlegern offenbar neuen Mut gegeben. Zumindest signalisieren das die in Reaktion darauf am Freitag an der Wall Street zu beobachtenden sehr starken Tagesgewinne. Außerdem sorgte mit Blick auf den Zustand der US-Konjunktur auch ein sehr gut ausgefallener US-Arbeitsmarktbericht für wieder mehr Zuversicht unter den Investoren. 

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass sich im Laufe des Jahres durchaus wieder neue Bedenken hinsichtlich der wirtschaftlichen Aussichten in den USA und weltweit entfalten können (wobei wir das zumindest Stand heute sogar für relativ wahrscheinlich halten). Kurzfristig besteht aber die Chance auf eine weitere Erholungsbewegung.

 

 

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