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Mitfavorit DO&CO grüsst mit neuen Kursrekorden
17.06.2023 | Money Mail Nr. 71/2023Richtig gut läuft es derzeit für jene Leser:Innen, die unserer in Money Mail-Ausgabe 13-22 zugunsten der DO & CO AG (ISIN: AT0000818802 – 137,40 Euro) ausgesprochenen Kaufempfehlung gefolgt sind. Denn die Anteilsscheine der Airline- und Event- Catering-Gruppe befinden sich auf Rekordkurs.
Einher geht das mit guten Geschäftsnachrichten. So hat Do & Co gute Ergebnisse für das vierte Quartal veröffentlicht. Die positiven Impulse aufgrund der Wiedereröffnung nach den Covid-19-Lockdowns sind in vollem Gange und alle großen Ausschreibungen, die unmittelbar vor oder während der Krise gewonnen wurden, werden allmählich sichtbar.
Die wichtigste Nachricht rund um das jüngst präsentierte aktuelle Zahlenwerk war laut Jefferies der Gewinn von Delta Air Lines in Miami als Kunde. DO & Co hat auch Qantas Airways ex New York gewonnen, was das Kundenportfolio um eine weitere Premium-Airline erweitert. Der Umsatz im 4. Quartal betrug 381 Mio. Euro (+81% im Jahresvergleich) und lag damit 20% über dem Analystenkonsens von 318 Mio. Euro. Do & Co hat trotz der anhaltenden Abwertung der türkischen Lira (244 Mio. Euro Umsatzrückgang im Geschäftsjahr 2022/23) von einem Anstieg der Nachfrage in allen Geschäftsbereichen profitiert.
Das EBIT im vierten Quartal lag bei 20 Mio. Euro (+435% im Jahresvergleich, Marge 5,3%), was im Großen und Ganzen mit dem Konsens übereinstimmte. Für 2022/23 wies man eine EBIT-Marge von 6% aus. Ohne Einmaleffekte (IAS 29, verbuchte Wertminderungen in Höhe von 3,5 Mio. Euro für noch nicht ausgezahlte COVID-bezogene Zuschüsse und eine Spende für die Erdbebenopfer in der Türkei in Höhe von 2,1 Mio. Euro) hätte die Marge im Geschäftsjahr 2022/23 bei 6,8% gelegen.
Das Verhältnis von Nettoverschuldung zu EBITDA verbessert sich allmählich. Konkret wurde es von 2,6x im dritten Quartal auf 1,9x im vierten Quartal reduziert, was laut Jefferies das Vertrauen der Investoren in die Anlagestory weiter stärken sollte. Do & Co steigerte die liquiden Mittel im abgelaufenden Geschäftsjahr um 27,3 Mio. Euro aufgrund eines höheren Cashflows aus betrieblicher Tätigkeit (höherer Gewinn) und trotz höherer Investitionen (vor allem in Miami) und negativer Veränderungen des Betriebskapitals (vor allem aufgrund des Beginns der neuen Formel-1-Saison und der Fußballweltmeisterschaft).
Gegenüber der Erstbesprechung, die zu 87,00 Euro erfolgte, ergeben sich hier momentan Buchgewinne von 57,9%. Aus unserer Sicht ist dieser Titel trotzdem noch nicht ausgereizt. Das heißt, wir halten mittel- bis langfristig weitere Kursanstiege für möglich und raten daher dazu, investiert zu bleiben. Wobei dafür auf die Charttechnik spricht. Kurzfristig sind nach der starken Rally in sehr kurzer Zeit aber jederzeit Korrekturen denkbar, die sich jedoch im Falle ihres Auftretens als temporär erweisen sollten.
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