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Beim Bitcoin-Zertifikat nehmen wir nach einer Verdoppelung Gewinne in höhe von 110% mit

24.12.2020 | Money Mail Nr. 153/2020

Der Preis für die Kryptowährung Bitcoin ist in den vergangenen Wochen und Monaten bekanntlich steil nach oben galoppiert. Für uns war das eine feine Sache, weil wir seit Mai mit am Ball waren.

Als Preisstütze fungierte dabei zuletzt, dass sich immer mehr professionelle Investoren wie größere Vermögensverwalter oder Family Offices für den Bitcoin interessieren. Dazu wiederum trug auch bei, dass der USZahlungsdienstleister Paypal es seinen Kunden ermöglichen will, mit Kryptowährungen zu bezahlen, wie es erklärend in einem Bericht der Nachrichtenagentur dpa-AFX heißt. Wie viel hier in Bewegung ist, zeigt sich auch daran, dass sich Tesla-Mitgründer Elon Musk übrigens jüngst danach erkundigt haben soll, inwieweit es möglich ist, das Firmenvermögen des Elektroautobauers von Dollar in Bitcoin umzuwandeln. Darüber hinaus sprießen auch immer mehr Anlage-Produkte auf Bitcoins aus dem Boden.

Oft wird Bitcoin auch als Profiteur der CoronavirusPandemie gesehen. Denn wegen der extrem lockeren Geldpolitik vieler Notenbanken und der immensen Geldschwemme in Form von Staatshilfen fürchten einige Anleger eine mittel- bis längerfristig hohe Inflation. Zu beachten ist allerdings, dass die derzeit noch sehr hohe Schwankungsanfälligkeit einem Status als wirklich wertstabile Anlageform entgegensteht. Abgesehen davon werden Bitcoins bisher kaum als Zahlungsmittel genutzt. Wichtig ist zum aktuellen Stand vor allem eins, sich zu vergegenwärtigen, was momentan anders ist als bei der letzten fulminanten Aufwärtsbewegung, die Ende 2017 ihren Höhepunkt erreichte. So war der Markt damals viel stärker als heute von spekulativen Privatanlegern getrieben, während es heute wie bereits zuvor angedeutet nicht selten um langfristig orientierte Umschichtungen zugunsten von Bitcoin im Zuge der Asset-Allokation geht. Zweitens ist der Markt sehr viel liquider als damals, was ein gesundes Zeichen ist.

Drittens verweist der zuvor genannte Spezialist für digitale Assets in der Studie auf ein regulatorisches Umfeld, das sich zuletzt weiterentwickelt hat. Viertens sei das volkswirtschaftliche Umfeld vorteilhaft. So drucke die USNotenbank ungezügelt Geld, während das Angebot von Bitcoin fix sei. Fünftens seien Firmen dabei, Bitcoins in ihre Bilanzen einzubauen. Als Beispiele dafür dienen MicroStrategy und Square, die alleine zwischen August und Oktober fast 500 Mio. Dollar investierten. Nicht unerheblich ist sechstens auch, dass institutionelle Dienstleister mittlerweile in der Bitcoin-Sphäre mitmischen, wobei hierfür Namen wie CME, Fidelity oder Bakkt (mehrheitlich im Besitz von Intercontinental Exchange) als Leumund taugen.

Das sind alles Punkte, die dafür sprechen, dass das Segment heute sehr viel reifer ist als noch vor 3 Jahren. Wie rege das Interesse momentan ist, demonstrieren auch die Zuflüsse in den Grayscale Bitcoin Trust mit derzeit 1 Mrd. USD pro Monat. Und solange die Mittelzuflüsse anhalten, kann es kurzfristig gesehen durchaus auch noch weiter nach oben gehen mit den Notierungen. Allerdings geht damit auch ein Rückschlags-Potenzial für den Fall einher, dass zumindest temporär das Interesse nachlassen sollte. Denn das wäre dann vermutlich der Zeitpunkt, wann der Bitcoin-Preis auch wieder einmal deutlicher korrigieren könnte. Wobei eine Korrektur normalerweise längst überfällig ist. Denn nach den zuletzt extrem starken Gewinnen sind Bitcoins derzeit eindeutig übergekauft.

Uns bringt dieses Risiko dazu, bei dem empfohlenen Bank Vontobel Open End Partizipationszertifikat auf Bitcoin (ISIN: DE000VL3TBC7 - 1.890.00 Euro) jetzt erst einmal Gewinne mitzunehmen. Bei der Erstbesprechung in Ausgabe 56-20 notierte dieses Anlage-Vehikel bei 900,00 Euro, so dass sich hier momentan ein Plus von 110% ergibt. Eine mehr als Verdoppelung bei einem Assets, in das man zum ersten Mal investiert, ist sicherlich eine sehr überzeugende Bilanz und wer von unseren LeserInnen unserem damaligen Kauf-Tipp gefolgt ist, möchten wir dazu gratulieren, damals den Mut zu etwas Neuem aufgebracht zu haben. Der jetzige Ausstieg ist im Übrigen eventuell auch nur temporär. Denn wenn alles glatt läuft und sich die Argumente durchsetzen, die für Bitcoin als Geldanlage sprechen und nicht jene, die dagegen sprechen, dann sind beim Bitcoin auch noch ganz andere (um ein Vielfaches höhere) Notierungen als aktuell denkbar. Aber aufgrund der von uns mit anderen Assets in den vergangenen Jahrzehnten gemachten Erfahrungen erscheint uns momentan jederzeit eine spürbare Gegenbewegung nach unten denkbar zu sein. Und weil wir dieser Gefahr aus dem Weg gehen wollen, raten wir wie bereits erwähnt dazu, zunächst auszusteigen.

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