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Dax notiert wieder über 24.000 Punkten – Was entscheidet die Fed zu den US-Leitzinsen?
08.12.2025 | Money Mail Nr. 098/2025Der Dax ist zum Schluss der Vorwoche bis auf 24.028,14 Zähler vorgerückt. Dank eines Wochenplus von 0,8 % handelt der deutsche Aktienleitindex damit erstmals seit Mitte des Vormonats über der Marke von 24.000 Punkten.
Insgesamt bewegt sich der Dax damit zwar weiter in der mittelfristigen Seitwärtsrange, aber anders als noch vor zwei Wochen, als sich das Chartbild merklich eingetrübt hatte, verspricht die Charttechnik jetzt wieder eine realistische Chance auf eine anhaltende Jahresendrally. Nachhaltig wieder auf Grün springen die Kursampeln aber erst dann, wenn es gelingt, das Jahreshoch überzeugend zu toppen und dazu hat es bis jetzt noch nicht gereicht.
In einer Konstellation wie aktuell, bei der ein Index wie der Dax aus einem mittelfristigen Seitwärtstrend heraus nach der künftigen weiteren Richtung sucht, schreiben wir den zuvor gültigen langfristigen Kurstrend solange nicht ab, bis er langfristig gebrochen ist, und weil das im jetzigen Fall ein Aufwärtstrend war, setzen wir im Zweifelsfall auch jetzt wieder darauf, dass dieser Trend letztlich wieder aufgenommen werden kann.
Allerdings treiben uns auch so manche Zweifel um. Mit Blick auf Deutschland ist das die Politik, denn es gefällt uns einfach nicht, dass einiges aus dem Kapitaltopf zum konjunkturellen Stimulierungspaket für die Deckung von ganz normalen Ausgaben des Staatshaushaltes statt für zukunftsträchtige Investitionen Verwendung findet. Vor allem aber stört uns, dass trotz großer Herausforderungen bis jetzt noch kein richtiger Ruck durch die Gesellschaft gegangen ist, der uns das Gefühl vermitteln würde, dass jetzt mit aller Macht eine wirtschaftliche Rückkehr an die Weltspitze angestrebt wird. Aber vielleicht wiegt das alles am Ende auch weiterhin gar nicht so schwer, denn schließlich erzielten viele Dax-Vertreter ihr Geld nicht primär im Heimatland, sondern anderswo.
Wie es um die weiteren Aussichten der zuvor erwähnten Jahresendrally bestellt ist, darüber dürfte in der neuen Woche maßgeblich entschieden werden. Gleich zum Wochenauftakt wird es dabei interessant sein zu sehen, wie der sentix-Konjunkturindex für Euroland ausfällt und was die Daten für das deutsche produzierende Gewerbe bringen werden.
Das mit Abstand wichtigste Ereignis findet aber am Mittwoch statt. Dann am 10. Dezember kommen die US-Währungshüter zu ihrer letzten Sitzung in diesem Jahr zusammen. Der Datenmangel in Anbetracht des Government Shutdowns sorgte in den vergangenen Wochen für hohe Unsicherheit, ob die FOMC-Mitglieder ein weiteres Mal an der Zinsschraube drehen werden. Die jüngst schwächeren US-Konjunkturdaten haben zumindest marktseitig für ein vollständiges Einpreisen einer Leitzinssenkung um 25 Basispunkte gesorgt - eine Meinung, die auch die DZ Bank favorisiert. Wie die Entscheidung auch ausfallen wird, wir sind jedenfalls sehr gespannt darauf, wie die Marktreaktion darauf ausfallen wird.
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