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Themen des Money Mail Nr. 057/2022

Designelement

Brenntag SE konnte mit guten Ergebnissen aufwarten

15.05.2022 | Money Mail Nr. 057/2022

Der Chemikalienhändler Brenntag (ISIN: DE000A1DAHH0 - 71,30 Euro) hat im ersten Quartal besser abgeschnitten als erwartet. Im Zeitraum von Januar bis März steigerte das seit dem vergangenen Herbst im Dax enthaltene Unternehmen den Umsatz um 44,7% auf 4,53 Mrd. Euro. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erhöhte sich um 54,2% auf 463 Mio. Euro. Je Aktie verdiente die Gesellschaft 1,61 Euro nach 0,63 Euro im Vorjahreszeitraum. Analysten hatten im Konsens beim Umsatz mit 4,2 Mrd. Euro gerechnet, beim EBITDA mit 422 Mio. Euro gerechnet und beim Ergebnis je Aktie mit 1,38 Euro.

Im Gesamtjahr erwartet die Gesellschaft weiterhin, dass das operative EBITDA zwischen 1,45 und 1,55 Mrd. Euro steigen wird, von 1,34 Mrd. Euro im Vorjahr. Kriegsbedingt sind laut dem Vorstand konkrete Aussagen zum weiteren Geschäftsverlauf aber mit etlichen Risiken behaftet. Positiv zu werten ist, dass Brenntag weiter gute Fortschritte bei seinem Transformationsprogramm macht und den eigenen Planungen sogar voraus ist. Seit dem Start wurden dadurch bereits rund 165 Mio. Euro an zusätzlichen operativen EBITDA generiert und bis Ende 2023 soll der Beitrag auf 220 Mio. Euro jährlich steigen.

Analysten wie jene bei der Citigroup waren zufrieden mit dem vorgelegten Zahlenwerk. Das US-Institut lobte unter anderem, dass es gelingt, Kostensteigerungen als Preiserhöhungen an die Kunden weiterzureichen. Auch sei die Konversionsmarge mit 44,6% ausgezeichnet ausgefallen. Als Kursziel nennen die Citigroup-Analysten weiterhin 100,00 Euro. Aus unserer Sicht ist das im aktuellen Umfeld etwas hoch angesetzt.

Die gute Aufstellung des Unternehmens spricht aber dafür, an dieser Aktie festzuhalten, bei der wir seit Money Mail-Ausgabe 35-21 (Empfehlungskurs: 72,48 Euro) mit am Ball sind. Charttechnisch gesehen wäre aber im Falle eines Rückschlags unter das bisherige Jahresschlusstief von 65,82 Euro über einen etwaigen Ausstieg zur Verlustbegrenzung nachzudenken.

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