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Dax mit einem klaren Wochenminus – In der neuen Woche überschlagen sich die wichtigen Termine förmlich

27.04.2026 | Money Mail Nr. 033/2026

Am deutschen Aktienmarkt fuhr der Dax dieses Mal einen Wochenverlust von 2,3 % ein. Während die USA derzeit besser mit den Folgen des Iran-Kriegs zurechtkommen, zeigen sich in Deutschland und in Europa deswegen immer mehr konjunkturelle Bremsspuren. So gesehen überrascht es nicht, dass sich der deutsche Aktienleitindex relativ schwertut. Jedenfalls ist bei einem am Freitag erreichten Schlussstand von 24.128,98 Punkten zu konstatieren, dass der Dax damit aktuell nur so hoch notiert wie bereits vor elf Monaten. Es besteht also ein mittelfristiger Seitwärtstrend und das Ringen um die weitere Richtung dokumentiert auch die Tatsache, dass der Dax derzeit mit seiner 200-Tage-Durchschnittslinie ringt.

Wobei sich aus unserer Sicht die Ausgangslage auf dem Papier relativ einfach gestaltet. Denn die Annahme lautet, dass eine Lösung des Iran-Kriegs Aufwärtspotenzial verspricht, während bei einer Fortsetzung Abwärtsrisiken drohen. Schwierig wird es mit Blick auf diese Basisannahme allerdings dadurch, dass wir derzeit nicht wissen, wie es letztlich mit dem Iran-Konflikt in den nächsten Wochen und Monaten weitergeht. Wir bleiben deshalb mit Blick auf den Gesamtmarkt in Deutschland und Europa neutral gestimmt. In der neuen Woche, in der auf die Anleger ein prall gefüllter Datenkalender wartet, darf man gespannt sein, wie sich die kritische geopolitische Lage auf die Entscheidungen der führenden Notenbanken auswirkt. Besonders lang ist die Agenda am Donnerstag, wobei die DZ Bank deshalb von einem „Super-Thursday“ spricht. Konkret stehen erste Zahlen für das Wirtschaftswachstum im Euro-Raum insgesamt und in den großen Mitgliedsländern zur Veröffentlichung an sowie die Schnellschätzung für die EWU-Inflation im April.

Außerdem tagt die Europäische Zentralbank (EZB). Sie tagt damit einen Tag, nachdem die US-Notenbank ihre neuen geldpolitischen Schritte bekanntgeben wird. In beiden Fällen rechnet die Mehrheit der Marktteilnehmer zwar nicht mit Leitzinsveränderungen, die Spannung ist aber groß, welche Hinweise es mit Blick auf die künftige Zinspolitik geben wird.

Auf Unternehmensebene geht es ebenfalls rund. Der Berichtsterminplan ist dicht besetzt. Besonders interessant ist es dabei auch angesichts der Tatsache, dass der Megatrend Künstliche Intelligenz zuletzt wieder für steigende Kurse in den USA gesorgt hat, wenn in den nächsten Tagen große US-Techkonzerne wie Microsoft, Meta, Alphabet, Amazon und Apple ihre Ergebnisse für das erste Quartal veröffentlichen und dabei auch ihre Investitionspläne aktualisieren.

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