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Bei Hornbach Baumarkt raten wir auf den letzten Drücker nun doch zum Verkauf

28.02.2022 | Money Mail Nr. 025/2022

Nun ist es also soweit. Der Hornbach-Konzern hat das Delisting-Angebot für seine Baumarkttochter Hornbach Baumarkt AG erfolgreich abgeschlossen. Nach Ende der Annahmefrist hält man 90,86% der Anteile, wie am vergangenen Freitag mitgeteilt wurde. Wie es darin weiter hieß, soll die Börsennotierung von Hornbach Baumarkt im regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse mit Ablauf des 28. Februar enden. Die Abwicklung des Delisting-Angebots ist für den 2. März vorgesehen. Mit der Übernahme endet eine komplexe Doppelstruktur des Hornbach-Konzerns, zu dem noch ein Baustoffgeschäft gehört. Aus Sicht der Verantwortlichen ist der Umbau verständlich, als Aktionär hätten wir uns wie in Ausgabe 04-22 geschrieben gewünscht, dass der angebotene Preis höher ausfällt als die offerierten 47,50 Euro. Doch daraus ist zumindest bisher nichts geworden. Sollte es zu einem Squeeze-Out der noch verbliebenen Anteilseigner kommen, könnte sich das vielleicht noch ändern. Doch selbst wenn dem so sein sollte, dürfte es bis dahin noch eine Zeit lang dauern. Wer gewillt ist, die damit verbundenen Risiken einzugehen, der kann investiert bleiben und auf ein irgendwann eventuell nachgebessertes Angebot hoffen. In der Regel ist das aber im Money Mail nicht unser Ding, weil es uns einfach zu blöd ist, das Spielchen der Reichen um ein paar Euro mehr bei so einem Deal mitzumachen. Das heißt, wir raten dazu, noch kurzfristig zu verkaufen, was auch in Frankfurt noch bis zum Ende des Handels am 28. Februar möglich ist. Sollte der Titel so wie am Freitagabend auf Tradegate sogar bei 48,50 Euro handeln, kann man versuchen, diesen kleinen Aufschlag noch mitzunehmen. Bei einem Verkauf zu diesem Niveau ergäbe sich dann gegenüber der Notiz von 24,25 Euro bei der Kaufempfehlung in Money Mail-Ausgabe 67-20 glatt eine Verdoppelung.
Wir können uns auch vorstellen, dass etwa an einer Regionalbörse wie Hamburg der Titel auch bis auf weiteres handelbar sein wird. Dafür können wir aber keine Garantie abgeben und folglich sollte man sich darauf auch nicht verlassen, sofern man die Gefahr vermeiden möchte, auf einen Squeeze-Out warten zu wollen. Im Falle eines dort fortgeführten Handels ist aber davon auszugehen, dass man die Aktien auch weiterhin zu mindestens 47,50 Euro losschlagen kann, weil es mit dem Hornbach-Konzern ja einen Interessente gibt, der am liebsten alle Hornbach Baumarkt AG-Aktien in seinen Besitz bringen will.

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