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Themen des mein Geld.plus Nr. 11/2021

Designelement

Kampf gegen die Plastikflut

15.11.2021 | mein Geld.plus Nr. 11/2021

Angesichts der Ressourcenknappheit müssen wir Menschen die Art und Weise, wie unsere Konsumgesellschaft funktioniert, überdenken. Ziel sollte es unter anderem sein, eine Kreislaufwirtschaft zu etablieren und Plastikmüll zu vermeiden.

Der Mensch schadet sich selbst

Wer hat nicht schon einmal die Bilder von den riesigen Plastikstrudeln im Meer gesehen. Dies ist nur ein Ausdruck von dem riesigen Problem, das die Menschheit mit Plastik und Verpackungen hat. Schließlich findet Mikroplastik aus den Weltmeeren seinen Weg in die Nahrungskette des Menschen. Die Verbrennung riesiger Müllberge verursacht giftige Gase, während giftige Chemikalien in das Grundwasser gelangen. Wir lieben es, in Supermärkten sauber verpackte Waren einzukaufen. Ganz besonders gut eignet sich dafür Plastik.

Plastik ist sehr robust und auch wasserabweisend, sodass es insbesondere im Bereich von Fleisch sowie Obst und Gemüse gegenüber Papier überlegen ist. Während Plastik einige für uns vorteilhafte Eigenschaften wie seine Robustheit hat, sind es gerade diese Eigenschaften, die dafür sorgen, dass Plastik in der Natur nur sehr schwer zersetzt werden kann. Um dieses Problem zu lösen müssten die Menschen ihr gesamtes Konsumverhalten überdenken und zur Kreislaufwirtschaft übergehen. Ein erster wichtiger Schritt ist zum Beispiel der Verzicht auf Plastiktüten.

Das Ende der Plastiksackerl

Ab Januar 2022 gilt in Deutschland ein Verbot für leichte Plastiktragetaschen, nachdem der Verbrauch von Plastiktüten in Deutschland seit 2015 ohnehin um mehr als die Hälfte zurückgegangen ist. In Österreich gilt das Verbot der sogenannten Plastiksackerl bereits ab 2020. Zudem wird mit einer Mehrwegquote, Plastikpfand und Herstellerabgabe für Plastikverpackungen der Zunahme an Plastikabfällen in Österreich entgegengewirkt. Ein entschiedenes Eingreifen ist auch notwendig. Auch wenn der Verbrauch von Plastiktüten in Deutschland in den vergangenen Jahren gesunken ist, haben viele Trends für mehr Plastikmüll und Kunststoffverpackungen gesorgt.

Der berühmte Coffee „To-go“ hat einen großen Anteil am hohen Verpackungsmüll. Zumal es inzwischen nicht nur diesen zum Mitnehmen gibt. Essenslieferdienste haben in den vergangenen Jahren ebenfalls einen regelrechten Boom erlebt. In dieser Hinsicht hat die Corona-Krise für eine Verschlimmerung des Problems gesorgt. Indem die Menschen häufiger zu Hause bleiben, bestellen sie häufiger Essen und lassen es sich liefern. Dieses Essen muss entsprechend verpackt sein.

Interessantes Investmentthema

Angesichts des zunehmenden Verpackungs- und Plastikproblems wächst die Bedeutung von Unternehmen, die sich mit Produkten, Technologien und Dienstleistungen beschäftigen, die zur Förderung der Wiederverwendung von natürlichen Ressourcen und der Verringerung des Abfalls beitragen. Auch für Investoren ist dieses Thema damit interessant. Insbesondere, wenn man bedenkt, dass nachhaltige Investments immer mehr in Mode kommen. Auch der Aktionär Zero Plastic Index setzt auf den Trend zur Verringerung des Plastikeinsatzes.

Er enthält acht europäische Unternehmen, die mit ihren alternativen Konzepten helfen, die Plastikflut einzudämmen. Zu den Indexvertretern zählt beispielsweise Veolia. Das französische Unternehmen beschäftigt sich mit Themen wie Wasser/Abwasser oder Abfallbewirtschaftung. Mit Tomra Systems ist auch der Weltmarktführer im Bereich Leergutrücknahmeautomaten vertreten. Für Anleger ist der Index beispielsweise über das Index-Zertifikat auf den Aktionär Zero Plastic Index ® investierbar.

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