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Die Aktien-Anlage bleibt ein Evergreen

12.09.2022 | mein Geld.plus Nr. 09/2022

Nun gibt es wieder ein neues Modell. Die Rede ist vom iPhone. Modell 14 ist wieder das „one more thing“ von Apple, mit dem das erfolgreiche US-Unternehmen in den kommenden Quartalen neue Umsatzrekorde erzielen will. Oder doch nicht? Ist das iPhone womöglich kein Kassenschlager mehr?

Das ist schwer vorstellbar. Sowohl bei AppleFans als auch an der Börse steht das nicht zur Debatte. Es gibt derzeit keine einzige Verkaufsempfehlung für Apple. Dennoch sollte man eines bedenken: In der großen Erwartungshaltung an das neue iPhone liegt – wie immer – auch etwas Enttäuschungspotenzial. Vor allem, wenn man bedenkt, dass das neue iPhone einmal mehr alles andere als ein Schnäppchen werden wird. Andererseits dürfte die Apple-Aktie weiterhin „en Vogue“ bleiben, egal was passiert. Und warum?

Die Antwort ist nicht schwer. Apple ist einer der Konzerne, die über eine solide Preissetzungsmacht verfügen, die wiederum auf einer historisch gewachsenen starken Marke basiert. Maßgeblichen Anteil daran hat eben das iPhone. Allein bei diesem Produkt verbesserten sich die Erlöse im abgeschlossenen dritten Geschäftsquartal gegenüber dem Vorjahr von 39,6 auf 40,7 Mrd. US-Dollar. Der US-Konzern konnte im zurückliegenden Quartal wegen starker Verkäufe des iPhone 13 seinen Anteil am insgesamt um neun Prozent geschrumpften Smartphone-Markt ausbauen.

Das neue iPhone 14 wird nicht schlechter sein. Weder technologisch noch seitens der Erlöse. Für uns bleiben daher genau solche Aktien wie Apple die Basis für ein langfristig ausgerichtetes Aktien-Depot – gerade in Zeiten wie diesen, in denen die Unsicherheit an den Börsen täglich zu spüren ist. Zumindest bei den kurzfristig engagierten Anlegern. Wer seine persönliche Geldanlage auf Sicht von zehn, 15 oder mehr Jahren ausgerichtet hat, dürfte aktuell etwas entspannter sein, weil solche Investoren erkannt haben:

Auch wenn die Lage am Aktienmarkt derzeit nicht rosig aussehen mag, ist es auf lange Sicht alternativlos, auf Aktien zu setzen. In allen Krisen der vergangenen Jahrzehnte hat sich gezeigt, dass es ohne Beteiligung am Produktkapital auch keine positive Vermögensentwicklung gibt. Wer schon länger beispielsweise in Apple investiert ist, schaut in sein Depot und wird zustimmen.

Hinzu kommt dieses Börsenbonmot: „Wer Aktien nicht hält, wenn sie fallen, hält sie auch nicht, wenn sie steigen“. Das mag abgedroschen klingen, aber wer in schwachen Börsenphasen nicht die Chance nutzt, günstig Positionen in Qualitätsaktien aufzubauen, hat im Regelfall auch beim Timing in der anschließenden Erholung kein Glück. Daher gilt es sich den Durchschnittskosteneffekt zunutze zu machen und Aktien- oder ETF-Sparpläne stur weiterlaufen zu lassen.

Für viele Anleger ist die derzeitige Marktlage die erste schwierige Börsenphase ihres Anlegerlebens. Dabei sollten sie sich nicht verunsichern lassen, sondern das beherzigen, was sie am Anfang auch vor dem Weg an die Börse gelernt haben: Langfristiger Vermögensaufbau geht nur über die Börse – auch wenn diese keine Einbahnstraße ist – langfristig ist am Aktienmarkt eine ordentliche Rendite zu erzielen.

 

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