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Themen des mein Geld.plus Nr. 09/2021

Designelement

Verändertes Einkaufverhalten

14.09.2021 | mein Geld.plus Nr. 09/2021

In Deutschland wird in wenigen Tagen ein neuer Bundestag und damit eine neue Regierung gewählt. Keine Angst – dies wird nun kein politischer Kommentar, eher das Gegenteil. Egal wer am Ende die Wahl gewinnen wird, bestimmte Dinge wird die neue Bundesregierung nicht ändern können. Damit bleibt auch am Finanzmarkt die Hoffnung, dass aktuelle Trends bestehen bleiben und weiterlaufen. Das trifft definitiv auf die Digitalisierung und neue Technologien zu. Das zeigen auch neue Studien und Umfragen in Deutschland.
Zwei von drei deutschen Jugendlichen haben zum Beispiel in der Corona-Pandemie ihr Einkaufsverhalten geändert. 49 Prozent von ihnen kauften seit Ausbruch der Krise mangels Alternativen mehr online ein, 2020 waren es 35 Prozent. Das geht aus der repräsentativen Jugend-Digitalstudie der Postbank hervor. Je jünger die Befragten sind, desto eher haben sie ihre Online-Käufe in der Krise ausgeweitet. Während 55 Prozent der 16-Jährigen öfter im Netz shoppen gingen, waren es bei den 17-Jährigen 48 Prozent und bei den 18-Jährigen 44 Prozent.
Die Generation Z wird für die Börse eine wichtige sein. Sie ist es, die mit dem Internet aufgewachsen ist. Thomas Brosch, Leiter Digitalvertrieb der Postbank fasst es schön zusammen: „Durch die Lockdown-Zeit mit geschlossenen Geschäften ist Online-Shopping für die Digital Natives noch mehr zur neuen Normalität geworden. Auch künftig dürfte diese Zielgruppe vor allem im Netz zu erreichen sein.“
Teenager kaufen nicht nur häufiger im Netz ein, sie geben dort auch deutlich mehr aus. 2021 stiegen ihre monatlichen Ausgaben für Online-Shopping im Vergleich zum Vorjahr durchschnittlich um 32 Prozent auf 102 Euro. Je älter die Befragten, desto lockerer sitze bei ihnen das Geld, heißt es. So nehmen 16-Jährige durchschnittlich im Monat 60 Euro für Online-Einkäufe in die Hand, bei den 17-Jährigen sind es 95 Euro und bei den 18-Jährigen 147 Euro. Im Geschlechtervergleich sind Mädchen etwas sparsamer. Während sie monatlich im Schnitt 95 Euro bei Amazon, Zalando & Co. ausgeben, sind es bei Jungen 109 Euro, so die Studie.
Zugenommen hat auch das Nachhaltigkeitsbewusstsein der Teenager. Immerhin sieben Prozent von ihnen sagen, dass sie beim Shoppen mehr als vor Corona auf ökologisch und sozial einwandfrei hergestellte Produkte achten. Das gilt vor allem beim Online-Kauf von Kleidung und Schuhen. 69 Prozent legen bei diesen Waren Wert auf Kriterien wie umweltfreundliche Produktion, klimaneutraler Versand oder Vermeidung von Plastik. Das sind acht Prozentpunkte mehr als im Vorjahr.
Aus der Studie kann man als Anleger noch mehr rausziehen. Nicht nur, dass Digitalisierung immer wichtiger wird, auch Themen wie ESG und Nachhaltigkeit nehmen an Bedeutung zu – und dies auch vor allem mit der Generation Z. Egal wie die Bundestagswahl also ausgehen wird, Anlegerthemen wird es immer geben, in die es sich lohnt, zu investieren. Fakt ist: Am Ende ist bei einer Geldanlage die Qualität der entscheidende Faktor. Unternehmen, die mit einem guten Produktangebot im Markt breit diversifiziert sind und jährlich gute Gewinne einfahren, bleiben gute Unternehmen, auch wenn der Aktienkurs kurzfristig deutlich fällt oder ein Quartalsresultat nicht ganz den Erwartungen entspricht.
In diesem Sinne,
bleiben Sie weiter gesund und gut investiert
Ihr Team von mein GELD.plus

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