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Marktlage: Auftakt nach Maß

13.01.2020 | mein Geld.plus Nr. 01/2020

Die verschärften Spannungen im Nahen Osten sahen für einen kurzen Moment so aus, als hätten sie das Potenzial, der positiven Entwicklung an den Aktienmärkten ein Ende zu bereiten. Allerdings beruhigten sich die Börsen schnell wieder, so dass es in 2020 mit der Rekordjagd weitergehen kann.

 

Teilabkommen im Handelsstreit

Dabei scheinen einmal mehr die US-Börsen die Führung zu übernehmen. Während im Konflikt zwischen den USA und dem Iran nach einer zwischenzeitlichen Eskalation nun eine Entspannung einsetzen könnte, freuen sich Marktteilnehmer auf die anstehende Unterzeichnung eines Teilabkommens im chinesisch-amerikanischen Handelsstreit. Dies bescherte wichtigen US-Indizes wie dem Dow Jones oder S&P 500 zuletzt neue Allzeithochs.

Ein umfangreicheres Folgeabkommen könnte bis nach den im November 2020 stattfindenden US-Präsidentschaftswahlen auf sich warten lassen, Investoren sind jedoch froh, dass es wenigstens zu einem „Phase I“-Deal gekommen ist, nachdem der Zollstreit die Märkte rund eineinhalb Jahre beschäftigt hatte. Die US-Präsidentschaftswahlen selbst haben das Potenzial, den US-Märkten Schwung zu verleihen. Traditionell gelten Wahljahre als positive Börsenjahre.

 

Anhaltende Börsenrallye

Es sind jedoch nicht nur das Teilabkommen im Handelsstreit zwischen China und den USA sowie die Präsidentschaftswahlen, die den US-Börsen als Leitmärkte und damit letztlich den Börsen weltweit Schwung verleihen könnten. Die US-Wirtschaft zeigt sich weiterhin sehr robust. Dabei überzeugt vor allem die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt, was wiederum den US-Konsumenten über hohe Löhne genügend Mittel bereitstellt, ihrer Kauflust nachzugehen.

Zudem hält die Notenbank Fed die Leitzinsen weiterhin niedrig, während die Berichtssaison zum vierten Quartal 2019 an der Wall Street gut ankommen könnte. Zwar rechnen Analysten laut FactSet im S&P 500 im Schnitt mit einem Gewinnrückgang im Vorjahresvergleich um 1,5 Prozent. Die Vergangenheit hat jedoch gezeigt, dass sich Börsianer über geschlagene Erwartungen freuen, unabhängig davon, wie wenig ambitioniert sie sein mögen.

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