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US-Zins steigt auf höchstes Niveau seit 2007

21.09.2026 | Hanseatischer Börsendienst Nr. 19/2026

Die Inflation in der Eurozone ist im August um 3,2 Prozent gestiegen. Dabei erwiesen sich die anziehenden Energiepreise als Preistreiber. Im Juli lag die Inflationsrate noch bei 2,9 Prozent. In diesem Umfeld der zunehmenden Inflation und ausgeuferter Staatsverschuldung hat sich der Ausverkauf bei den Staatsanleihen beschleunigt. In den Vereinigten Staaten kletterte die Rendite auf die zehnjährigen Anleihen auf 5,00 Prozent und damit auf den höchsten Stand seit 2007. Die hohen Zinsen sind ein immenses Problem für die Regierungen, da sie die Neuaufnahme von Schulden stark verteuern. Dennoch hat die US-Notenbank den Leitzins zuletzt angehoben, was dem US-Präsidenten Donald Trump überhaupt nicht gefiel. Trotz der steigenden Leitzinsniveaus ist die globale Geldpolitik nicht unbedingt als restriktiv zu bezeichnen, weil der Staat seine Ausgaben stetig erhöht und auch die gigantischen Zinszahlungen dafür sorgen, dass immer mehr Geld ins Finanzsystem strömt. Somit muss der steigende Zinstrend nicht unbedingt zu fallenden Aktienkursen führen, auch wenn Leitzinsanhebungen während einer Energiekrise durchaus Risiken bergen.

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