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Anleihen leiden unter Inflation und nachlassendem Vertrauen

10.08.2026 | Hanseatischer Börsendienst Nr. 16/2026

Nach dem Auslaufen des Tankrabatts ist die Inflation in Deutschland wieder gestiegen. Im Juli lagen die Verbraucherpreise um 2,8 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats, nachdem die Inflationsrate im Juni noch bei 2,3 Prozent gelegen hatte. Neben den steigenden Preisen scheinen sich bei Investoren zunehmend auch Sorgen um die Tragfähigkeit der ausgeuferten Staatsverschuldungen breit zu machen (siehe auch Leitartikel). In den USA kletterten die Renditen für 10-jährige US-Staatsanleihen weiter auf 4,66 % nach oben. Damit gerät auch der Status der Staatsanleihen als sicherer Hafen der Geldanlage immer mehr in Zweifel, wovon Sachwerte wie Edelmetalle profitieren. Für den Aktienmarkt bringen die steigenden Zinsen hingegen durchaus auch Risiken mit sich, weil sie Kredite verteuern und die Konjunktur abwürgen könnten.

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