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Rossmann baut Aktienpaket aus, Wandelanleihe verstimmt Börsianer
15.06.2026 | Hanseatischer Börsendienst Nr. 12/2026K+S (ISIN: DE000KSAG888 – Euro 13,66) hat eine Stimmrechtsmitteilung veröffentlicht, nach der die Rossmann Beteiligungs GmbH am 29. Mai 2026 ihr Aktienpaket an dem Düngemittelkonzern ausgebaut hat. Der Anteil der direkt gehaltenen Stimmrechte stieg durch Zukäufe von 8,9 % auf 10,02 %. Zudem hat der Konzern den Zukauf des Salzgeschäftes des polnischen Chemieunternehmens Qemetica mit Standorten in Janikowo (Polen) und Staßfurt (Deutschland) ins Auge gefasst. Der Kaufpreis liege abhängig vom Geschäftsverlauf in den Jahren 2026 und 2027 zwischen 350 und 380 Mio. Euro. Der Abschluss des Geschäfts ist für das erste Quartal 2027 geplant. Die Akquisition soll zusätzliches Wachstum in Mittelund Osteuropa eröffnen. Der Schwerpunkt der zugekauften Standorte liege in der Herstellung von Salzspezialitäten zur Wasserenthärtung sowie für die Lebensmittelindustrie. Im vergangenen Jahr lag der Umsatz bei rund 125 Mio. Euro. K+S hat sich durch die Ausgabe einer Wandelanleihe frische Mittel für diesen Zukauf beschafft. Ausgegeben wurden unbesicherte und nicht nachrangige Wandelanleihen im Gesamtnennwert von rund 320 Mio. Euro mit einer Endfälligkeit 2031. Verzinst werden die Papiere mit 0,6 % pro Jahr. Der anfängliche Wandlungspreis beträgt 17,93 Euro - eine Prämie von 35 % auf den Referenzaktienkurs. Unsere Einschätzung: Die Wandelanleihe kann unter bestimmten Konditionen in bis zu 17,9 Millionen Aktien gewandelt werden. Derartige Verwässerungen des Aktienkapitals mögen Investoren überhaupt nicht. Dies dürfte auch ein Grund des zuletzt abgesackten Aktienkurses sein. Wir stufen K+S weiterhin als deutlich unterbewertet ein. Halten.
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