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Konsumflaute führt zu Prognosesenkung
20.04.2026 | Hanseatischer Börsendienst Nr. 08/2026Bastei Lübbe hat am 10. April die Prognose für das am 31. März 2026 abgelaufene Geschäftsjahr 2025/2026 nach unten korrigiert. Nachdem die Ziele im Rahmen der Neunmonatsmitteilung zunächst bestätigt worden waren, blieb die Geschäftsentwicklung im vierten Quartal (Januar bis März 2026) deutlich hinter den Erwartungen zurück.
Das Unternehmen rechnet nun mit einem Umsatz in einer Bandbreite von 118 bis 119 Mio. Euro, nachdem zuvor 120 bis 125 Mio. Euro prognostiziert worden waren. Das EBIT wird in einer Spanne von 10 bis 11 Mio. Euro erwartet (zuvor: 14 bis 16 Mio. Euro). Der Vorstand verweist auf ein im Verlauf des Schlussquartals deutlich gedämpftes Konsumverhalten, das sich im März 2026 nochmals wesentlich verschlechtert hatte. Geopolitische Konflikte und eine steigende Inflationsrate belasteten die Kaufbereitschaft, wodurch auch das wichtige Ostergeschäft schwächer ausfiel als geplant.
Unsere Einschätzung: Die Prognosesenkung ist eine klare Enttäuschung. Doch die Bewertung ist nach dem Kursrutsch der letzten Monate nicht hoch: So wird Bastei Lübbe trotz deutlicher Nettoliquidität in der Bilanz nur mit dem rund 8,5-fachen operativen Gewinn bewertet. Zudem bietet die zunehmende Digitalisierung des Geschäftsmodells Chancen aufgrund der Skalierbarkeit digitaler Inhalte. Bastei Lübbe ist hier gut positioniert.
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