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Leonteq verspricht ein attraktiver Dividendenbringer zu bleiben

14.06.2022 | Der Internationale Nr. 12/2022

Wie groß momentan die allgemeine Verunsicherung bei den Investoren ist, lässt sich an der zumeist nur verhalten positiven Reaktion ablesen, die selbst bei positiven Unternehmensnachrichten zu registrieren ist. Oft fallen im Anschluss daran die Kursgewinne in einer ersten Reaktion nur verhalten aus und die News verpuffen auch schnell, so dass die Notierungen dann häufig schnell wieder den Weg gegen Süden einschlagen.

Zu beachten war dies zuletzt beispielsweise bei unserer Altempfehlung Leonteq AG (ISIN: CH0190891181 – 58,50 Franken, 55,50 Euro). Denn der Schweizer Anbieter derivativer Anlageprodukte und Dienstleistungen stellte zwar für das erste Halbjahr 2022 ein deutliches Ertragswachstum aufgrund eines starken Handelsergebnisses und einen Rekord-Konzerngewinn von über 110 Mio. Franken in Aussicht, der Kurs hat davon letztlich aber nicht profitiert.

Dabei würde der genannte Rekordgewinn eine Steigerung von mehr als 50% gegenüber den im Vorjahreszeitraum verdienten 74,4 Mio. Franken entsprechen, obwohl geringere Kundenaktivitäten die Kommissions- und Dienstleistungserträge belasten und ein höherer Steuersatz droht.

Der Markt honoriert solche Meldungen derzeit aber nicht, weil man einfach befürchtet, dass die Gesellschaft irgendwann den schwierigen Marktbedingungen Tribut zahlen muss. Im zweiten Halbjahr ist beim Ergebnis so ein Effekt auch denkbar, aber wie bereits einleitend in dieser Ausgabe geschrieben, werden sich irgendwann die Aktivitäten an den Finanzmärkten wieder normalisieren.

Die Tatsache, dass das Handelsergebnis im ersten Halbjahr dem Provisionsüberschuss mehr als aus der Patsche verholfen hat, zeigt laut Zürcher Kantonalbank jedenfalls, dass die versprochenen Mechanismen in Abwesenheit von „Schwarzen Schwänen“ gut funktionieren.

Die dortigen Analysten wiederholen deshalb ihren Eindruck, dass Leonteq aus dem aktuellen Marktumfeld mehr rausholen zu können scheint als ein reiner Vermögensverwalter, auch wenn das Geschäft nicht vor Schwankungen gefeit ist. Die aktuellen Bewertungskennziffern lassen weiterhin Aufwärtspotenzial in Richtung theoretischen Wert von 82 Franken erkennen, heißt es weiter.

Wir schielen bei diesem Wert vor allem auch auf die Dividendenrendite. Und in dieser Hinsicht ist es so, dass die Zürcher Kantonalbank in Reaktion auf die gemeldeten Ergebnisse die Schätzungen zu den Ausschüttungen für dieses und das kommende Geschäftsjahr von 3,00 bzw. von 4,00 Franken auf jeweils 4,50 Franken je Aktie erhöht hat.

Stimmen diese Annahmen, winken gemessen am aktuellen Kurs sehr ansehnliche Dividendenrenditen von 7,7%. Als nächsten wichtigen Termin gilt es hier den 21. Juli vorzumerken. Denn an diesem Tag steht die Bekanntgabe der Halbjahreszahlen an.

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