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Steigende Zinsen und hohe Energiepreise belasten

07.10.2026 | Austria Börsenbrief Nr. 39/2026

Im als traditionell schwach geltenden Börsenmonat September verbuchte der DAX ein Minus von vier Prozent. Steigende Renditen europäischer Staatsanleihen und unverändert hohe Energiepreise belasteten. Aktuell ist das Börsenumfeld für Investoren eine Herausforderung. Die global steil steigenden Renditen sind eine Belastung für die Aktienmärkte. Zum einen übt ein steigendes Zinsniveau Druck auf die Aktienbewertungen aus und sorgt tendenziell für sinkende KGVs, zum anderen sorgt es für Druck auf das Wirtschaftswachstum und erhöht die Wahrscheinlichkeit einer Rezession. Normalerweise verschiebt sich die Attraktivität der Anlagen mit den steigenden Zinsen hin zu den Anleihen. Doch angesichts vielfach ausgeuferter Staatsverschuldungen bergen auch Staatsanleihen gewisse Risiken.

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