Wir bieten für jede Anlegermentalität die richtige Strategie.
Unsere Informationsdienste.
-
Austria Börsenbrief
Erfolgreich seit 1987 -
Hanseatischer Börsendienst
Börsenerfolge seit 1961 -
Aktien-Spezialwerte
Aktienperlen aus dem Marktsegment Small Caps -
Der Internationale
Global in Gewinner-Aktien investieren -
MEIN GELD.PLUS
Für Sparer, die einmal monatlich Geld anlegen -
Money Mail
Aktiv investieren und profitieren
Dürr bestätigt Gesamtjahresprognose trotz Wertminderung
29.07.2026 | Austria Börsenbrief Nr. 30/2026Dürr hat trotz Schwierigkeiten bei BBS Automation mit Wertminderungen von 90 bis 100 Mio. Euro und rund 500 Stellenstreichungen die Jahresprognose bestätigt. Der Umsatz soll weiterhin 3,9 bis 4,3 Mrd. Euro erreichen (Vorjahr: 4,2 Mrd. Euro). Die bereinigte EBIT-Marge wird bei 5,0 bis 6,5 % (Vorjahr: 5,6 %) erwartet und der Auftragseingang bei 3,8 bis 4,2 Mrd. Euro (Vorjahr: 3,9 Mrd. Euro). Schwächen bei BBS Automation sollen durch andere Einheiten kompensiert werden.
Im zweiten Quartal sank der Umsatz um 2 % auf 981 Mio. Euro, während die bereinigte EBIT-Marge um 0,1 Prozentpunkte auf 4,3 % stieg. Der Auftragseingang legte um 13 % auf 914 Mio. Euro zu, getrieben durch Großaufträge für Lackieranlagen in Brasilien und Indien in der Division Automotive. Den Halbjahresbericht legt Dürr am 6. August vor. Mit dem Stellenabbau bei BBS Automation sollen jährlich rund 30 Mio. Euro eingespart werden. Heuer sind 40 bis 50 Mio. Euro Umbaukosten eingeplant. Dies belastet ebenso wie die flaue Konjunktur und die Zurückhaltung der Autohersteller bei Investitionen. Das laufende Geschäftsjahr 2026 wird somit eine Ertragsdelle bringen. Doch bereits für 2027 zeichnet sich ein operativer Turnaround ab. mwb Research beispielsweise prognostiziert für das kommende Geschäftsjahr einen Gewinn je Aktie von 2,44 Euro sowie eine Dividende von 0,93 Euro. Damit wäre die Aktie mit einem einstelligen KGV von 7,3 sowie einer Dividendenrendite um 5,2 Prozent höchst attraktiv bewertet. Das Kursziel wird somit auch bei stattlichen 32 Euro und damit um 79 Prozent über der aktuellen Börsennotierung gesehen. Wir meinen: Dürr ist ein Beispiel dafür, dass einige deutsche Qualitätsunternehmen an der Börse zu billig geworden sind.
Interesse geweckt?
Sind Sie bereits Abonnent? Dann loggen Sie sich bitte ein.
Wenn Sie noch kein Kunde sind, wählen Sie bitte aus unseren Abo-Angeboten aus:
Themen des Austria Börsenbrief Nr. 30/2026