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Aktien Spezialwerte
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Themen des Aktien-Spezialwerte Nr. 03/2021

Designelement

Themenschwerpunkt Broker, Neobroker, Aktienhype

09.02.2021 | Aktien-Spezialwerte Nr. 03/2021

Wer in die Titel unserer Empfehlungsliste investiert hat, kann sich auch aus anderen als jenen im Leitartikel genannten Gründen über eine vermehrte Volatilität an den Börsen freuen. Denn je höher die Volatilität, desto stärker profitieren unsere Empfehlungen Heliad und FinLab (via des Onlinebrokers flatexDegiro) sowie tick-TS operativ. Wir wollen in der aktuellen Ausgabe nochmals intensiver auf den Themenkomplex rund um Broker, Neobroker und den aktuell sichtbar werdenden Aktienhype eingehen. Der Grund dafür ist, dass die Branche aktuell einen solchen Boom erfährt, wie er in seiner Intensität selten in einzelnen Branchen oder Industrien zu sehen ist. Je nachdem, ob der Boom anhält oder nur eine Eintagsfliege darstellt, können sich bei einzelnen Branchenunternehmen auch auf den jetzigen Kursniveaus noch ganz erhebliche Anlagechancen ergeben. Tatsächlich halten wir es für gut möglich, dass der aktuelle Boom für die Branche nachhaltiger für gute Geschäfte sorgen kann als die verrückte Zeit rund um die new economy Blase in den Jahren 1999/2000. Damals schwappte eine Aktieneuphorie durchs Land, die Maklern und Banken sehr gute Geschäfte brachte. In den Jahren nach dem Platzen der new economy Blase jedoch zogen sich die Anleger wieder komplett zurück, so dass den Branchenunternehmen keine nachhaltig guten Geschäfte vergönnt waren. Dies könnte sich aktuell anders darstellen. Zwar sind in einigen Marktsegmenten inzwischen ebenfalls klare Anzeichen von Übertreibungen, bzw. Blasen erkennbar, was bei uns ungute Erinnerungen an die Zeit rund um die Jahrtausendwende weckt, aber diese bedenklichen Blüten überdecken unseres Erachtens lediglich einen zugrunde liegenden – und hoffentlich nachhaltigen - Trend breiter Bevölkerungsschichten hin zur Aktie.

Seit geraumer Zeit haben Finanzexperten (zu Recht) auf die langfristig überragende relative Attraktivität von Aktien gegenüber anderen Anlagen hingewiesen, aber dies fruchtete wenig. Seit rund einem Jahr ist in der Bevölkerung aber tatsächlich ein Sinneswandel beobachtbar, dessen Anfänge schon in die Zeit vor dem Ausbruch der Corona-Epidemie zurückgehen. In der Corona-Krise hat dieser Trend dann aber nochmal deutlich an Fahrt aufgenommen. Eigentlich waren die großen Treiber für die Hinwendung zur Aktie auch schon vor der Corona-Epidemie präsent: vor allem das Niedrigstzinsumfeld, aber auch der inzwischen erreichte Komfort der Aktienanlage via Smartphone. In Zeiten, in denen nominale Nullrenditen für Spareinlagen aufgerufen werden und teilweise sogar Strafzinsen für Guthaben gezahlt werden müssen, denken Anleger immer stärker über Alternativen nach, da niemand auf Dauer sichere Realvermögensverluste hinnehmen möchte. Neben den Immobilienmärkten, die inzwischen wegen deutlicher Preissteigerungen zumeist auch keine auskömmlichen Renditen mehr bieten, drängt sich die nachhaltig Erträge abwerfende Vermögensklasse Aktien immer mehr auf. Die junge Generation schätzt zudem besonders die inzwischen erreichte Einfachheit von Geldanlagen via Smartphone. Dies gilt auch für Aktientransaktionen.

Aber erst die Corona-Epidemie scheint dann sehr viele Menschen durch die viele Freizeit zuhause sowie zumeist gestiegene Sparraten (durch den erzwungenen Konsumverzicht infolge der Lockdowns) dazu gebracht zu haben, sich einmal grundsätzlich mit Finanzen und Vermögensanlage auseinanderzusetzen. Das hat über das letzte Jahr zu einer langsam ansteigenden Welle von Aktiendepoteröffnungen geführt. Viele Sparpläne mit Aktien oder ETFs wurden angelegt. Und die meisten, die einmal mit irgendeiner Form der nachhaltigen Anlage in Aktien begonnen haben, dürften mit hoher Wahrscheinlichkeit auch dabei bleiben. In den jüngsten starken Trends sehen wir zu einem guten Teil daher durchaus nachhaltige Veränderungen, die der Branche ein dauerhaft höheres Ertragsniveau ermöglichen können. Natürlich werden sich auch viele Kunden von Neobrokern, die in den letzten Wochen oder Monaten das Aktiengeschäft auf eine Weise entdeckt und betrieben haben, die keinen nachhaltigen Erfolg verspricht, eine blutige Nase holen, sich irgendwann wieder von der Aktienanlage abwenden und als Brokerkunden verloren gehen, aber die Mehrzahl der aktuellen Neukunden bei den Brokern dürfte doch dabei bleiben und so für die Branche ein höheres Plateau an Einnahmen generieren als in der Vergangenheit. n

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