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Enel S.p.A. mit ansprechender Geschäftsentwicklung
21.11.2025 | Money Mail Nr. 093/2025Dieser italienische Versorger hat in den ersten neun Monaten 2025 solide operative Fortschritte erzielt und die Erwartungen der Märkte übertroffen. Die Umsätze stiegen um 3,6 % auf 59,702 Mrd. Euro, das bereinigte operative Ergebnis erhöhte sich um 0,9 % auf 17,262 Mrd. Euro und das ordentliche Nettoergebnis verbesserte sich um 4,5 % auf 5,703 Mrd. Euro. Die Nettoverschuldung nahm um 3,2 % auf 57,54 Mrd. Euro zu, bedingt durch die Finanzierung laufender Investitionen.
Die Verantwortlichen erhöhten geringfügig den Ausblick für den angepassten Nettogewinn in 2025. Konkret wird nun ein Wert leicht oberhalb (zuvor: oberes Ende) der Zielbandbreite von 6,7 Mrd. – 6,9 Mrd. Euro erwartet. Das angepasste EBITDA sieht der Vorstand unverändert in einer Spanne von 22,9 Mrd. – 23,1 Mrd. Euro.
Enel setzt seine Strategie konsequent um, mit Fokus auf Netzausbau, erneuerbare Energien und effiziente Investitionen. Trotz moderatem Margendruck beim EBITDA und steigender Verschuldung bleibt das Unternehmen finanziell robust und generiert solide Gewinne. Durch die Diversifizierung der Geschäftsbereiche und die strategische Ausrichtung auf zukunftsträchtige Segmente wird das Fundament für nachhaltiges Wachstum gelegt.
Divergierende Analystenurteile: Dennoch gibt es unterschiedliche Analystenstimmen. Die DZ Bank sieht positives Potenzial durch ein im Februar erwartetes Strategie-Update, das voraussichtlich höhere Kostensenkungen, mögliche Aktienrückkäufe und Investitionen sowie Details zu den Plänen im Bereich Rechenzentren bringen wird. Diese Aspekte stützen die Fantasie auf eine weitere operative und strategische Verbesserung des Unternehmens sowie die Robustheit des Geschäftsmodells. Das Kursziel erhöhte das deutsche Kreditinstitut von 8,80 Euro auf 10,00 Euro.
Die kanadische Bank RBC ist vorsichtiger und stufte Enel von „Sector Perform“ auf „Underperform“ ab (das Kursziel wurde aber von 7,80 auf 8,00 Euro angehoben), unter anderem wegen Bewertungsrisiken und regulatorischer Unsicherheiten in Italien und Brasilien. Auch die Tochtergesellschaft Endesa wird kritisch gesehen, da deren Margen als nicht nachhaltig eingeschätzt werden.
Anlagefazit: Wir halten trotz dieser unterschiedlichen Einschätzungen an dieser Altempfehlung fest, da wir die langfristigen Wachstumsperspektiven, den Netzausbau, die erneuerbaren Energien und die aktive Kapitalrückführung als solide Basis für Anleger erachten. Der Kurs bewegt sich in einem intakten Aufwärtstrend und auf Basis der vom Analystenkonsens für das Geschäftsjahr 2025 erwarteten Dividendenzahlung von 0,48 Euro je Aktie errechnet sich aktuell eine Dividendenrendite von 5,46 %, was attraktiv ist.
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