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Börsen-Historie macht Anlegern Mut inmitten des Iran-Krieges
16.03.2026 | Money Mail Nr. 021/2026Hinsichtlich der derzeit volatilen Ausgangslage an den Aktienmärkten kann laut Raiffeisen Research ein Blick in die Vergangenheit für etwas Beruhigung sorgen. Zwar ist die Liste geopolitischer Konflikte in den vergangenen 100 Jahren lang, doch nur die wenigsten Kriege mündeten tatsächlich in einen Bärenmarkt.
Kursverluste von mehr als 20 % treten in der Regel erst dann auf, wenn ein Ereignis das Potenzial hat, das globale Wirtschaftswachstum spürbar abzuwürgen. Für die Aktienmärkte bleibt letztlich vor allem die Gewinnentwicklung der Unternehmen entscheidend. Genau hier setzt auch der abgebildete Chart aus einer aktuellen Publikation von Raiffeisen Research an. Er zeigt jene Phasen, in denen der Ölpreis auf Jahressicht um mehr als 100 % gestiegen ist. In den meisten Fällen blieben die Unternehmensgewinne davon unberührt – vor allem dann, wenn der Ölpreisanstieg nicht über längere Zeit anhielt. Bleibt es also in unserem Basisszenario bei einem zeitlich begrenzten regionalen Konflikt, dürfte ein Großteil der jüngsten Kursrücksetzer in den kommenden Wochen wieder ausgepreist werden.
Unser Fazit: Historische Durchschnittserfahrungen sollte man als Anleger zwar durchaus ernst nehmen. Und auch im aktuellen Fall wird die Welt schon nicht untergehen. Allerdings kann es trotzdem sein, dass die Kurse an den Weltbörsen vorerst noch weiter fallen. Zumal uns auch andere Dinge Sorgen bereiten, wie etwa die Probleme im Bereich von Private Credit, die extreme Spekulationsbereitschaft vieler Anleger in den USA sowie die allgemein zu beobachtende Spaltung und Verrohung der Sitten in demokratischen Ländern.
Speziell letzteres ist nicht zu unterschätzen, denn wenn sich dieser Trend fortsetzt, können wir uns nicht vorstellen, dass davon nicht negative Auswirkungen auf die von Investoren geforderten Risikoprämien ausgehen. Wegen alledem gehen wir es aktuell erst einmal etwas vorsichtiger an, hoffen aber natürlich dennoch darauf, dass sich die Börsen-Historie auch dieses Mal an das zuvor dargelegte Durchschnitts-Muster hält.
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