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Dax verbucht den höchsten Monatsschlusskurs der Geschichte – Iran-Krieg vorerst der wichtigste Kurs-Taktgeber
02.03.2026 | Money Mail Nr. 017/2026Am deutschen Aktienmarkt verbuchte der Leitindex Dax in der Vorwoche ein leicht positives Ergebnis. Bei einem am Freitag gültigen Schlussstand von 25.284,26 Punkten bewegen wir uns nach wie vor unter dem im Januar bei rund 25.507 Zählern aufgestellten Rekordhoch.
Als völlig intakt ist der langfristige Aufwärtstrend zwar erst dann wieder einzustufen, wenn es nach der zwischenzeitlichen Konsolidierung gelingt, effektiv auf ein neues Rekordhoch vorzudringen. Mut macht aber bereits jetzt neben einem Monatsplus von rund 3 % im Februar, dass es dem Dax zuletzt gelungen ist, sich stabil oberhalb der 25.000-Punkte-Marke zu etablieren. Einher geht das mit dem höchsten Monatsschlusskurs der Geschichte, was ein positives Signal ist.
Was das Marktumfeld angeht, sind vor allem zwei Dinge zu beachten. Zum einen die KI-getriebenen Umschichtungen von kapitalarmen auf kapitalintensive Geschäftsmodelle: Die Märkte haben begonnen, die Auswirkungen der KI neu zu bewerten, und sind von einer ausschließlich positiven Sichtweise zu einer Einschätzung als „zweischneidiges Schwert“ übergegangen, so Barclays.
Bislang hat sich dies vor allem in starken Kursrückgängen in Sektoren niedergeschlagen, die vom Risiko der Obsoleszenz durch KI betroffen sind, während die Auswirkungen auf den europäischen Index minimal waren. Wie sich dieser Einflussfaktor weiterentwickelt, ist aus unserer Sicht offen.
Zum anderen wird der Wochenauftakt geprägt sein von den Angriffen, die Israel und die USA am Wochenende auf den Iran gestartet haben. Den derzeit vorliegenden Kursindikatoren nach zu urteilen ist tendenziell mit fallenden Aktienkursen und steigenden Preisen bei Gold und Öl zu rechnen.
Ein größeres Problem für den Gesamtmarkt dürfte sich daraus aber nur dann ergeben, wenn der Ölpreis dauerhaft auf einem deutlich erhöhten Niveau verharren sollte. In den aktuellen Medienberichten ist vor allem von den Risiken der Operation die Rede und die Gefahr eines sich ausweitenden Konflikts ist natürlich nicht zu ignorieren.
Für uns macht es gleichzeitig aber auch Sinn, an die Chancen zu erinnern, die sich für den Fall ergeben, dass es relativ zeitnah zu einem Machtwechsel im Iran kommen sollte. Denn das wäre dann ein sehr positiver Impuls, von dem insbesondere auch die EU-Exporteure deutlich profitieren könnten. Indizien dafür, wie sich der neue Iran-Krieg auf die nächsten Handelstage auswirken wird, dürften sich bereits daraus ableiten lassen, wie das Geschäft am Montag verläuft.
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