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Dax mit einem Wochengewinn – Vor allem der Iran-Konflikt steht weiteren Kursrekorden noch im Wege
23.02.2026 | Money Mail Nr. 015/2026Der Dax hat in der abgelaufenen Woche knapp 1,5 % auf 25.260,69 Punkten zugelegt. Der deutsche Aktienleitindex hat sich damit weiter an das bisherige Schlussrekordhoch von 25.420,66 Punkten sowie an das Rekordverlaufshoch von gut 25.507 Punkten herangerobbt. Das jüngste Kursgeschehen erweckt den Eindruck, als ob der Dax neue Höhen erklimmen will, wie immer muss so etwas natürlich aber erst auch tatsächlich eingelöst werden.
Ob das kurzfristig gelingt, wird auch davon abhängen, wie der Markt in der neuen Woche auf die jüngsten Entwicklungen in den USA reagiert. Denn US-Präsident Donald Trump erklärte am Samstag, dass er die vorübergehenden Zölle auf US-Importe aus allen Ländern von 10 % auf 15 % erhöhen werde, was dem gesetzlich zulässigen Höchstsatz entspricht, nachdem der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten sein bisheriges Zollprogramm für ungültig erklärt hatte.
Dieser Schritt erfolgte weniger als 24 Stunden, nachdem Trump am Freitag nach der Entscheidung des Gerichts einen pauschalen Zollsatz von 10 % angekündigt hatte. Das Urteil befand, dass der Präsident seine Befugnisse überschritten hatte, als er im Rahmen eines Wirtschaftsnotstandsgesetzes eine Reihe höherer Zölle verhängte. Ob das zu nachhaltigen Kursbewegungen führt, bleibt abzuwarten, eines können wir aber mit Sicherheit sagen. Es gab vermutlich selten einen so wichtigen Politiker wie Trump, der auf wirtschaftlicher Ebene global gesehen für so viel Verwirrung und Unsicherheiten gesorgt hat wie Trump.
Beim anderen wichtigsten Kurstaktgeber, der momentan das Marktumfeld prägt, hat ebenfalls der US-Präsident seine Hand im Spiel. Gemeint ist damit die offene Frage, ob es beim Konflikt mit dem Iran friedlich zu einem Kompromiss kommt, oder ob die USA den Iran militärisch angreifen, um eine Einigung zu erzwingen. Für die Finanzmärkte wäre das vor allem dann ein Problem, wenn deshalb der Ölpreis weiter steigen sollte.
Mit Blick auf Deutschland ist es von Belang, wie der ifo-Index (23.02.) ausfällt. Laut Landesbank Baden-Württemberg verspricht dieser ein paar wirtschaftliche Frühlingsgefühle zu wecken. Nach wiederholten Stimmungsdämpfern in den vergangenen drei Monaten legen die jüngsten Positivnachrichten aus der deutschen Industrie eine Aufhellung des Geschäftsklimas nahe. Die ZEW-Konjunkturerwartungen haben sich im Februar zwar etwas eingetrübt. Der Mittelwert aus Lagekomponente und Erwartungen kletterte indes auf ein Neunmonatshoch. Die Voraussetzungen für eine positive Wende beim ifo-Index sind damit in Summe günstig, so die Erwartungshaltung.
Zudem könnte mit dem Economic Sentiment für den Euroraum (26.02.) ein anderer wichtiger Frühindikator erstmals seit Juni 2022 den langfristigen historischen Durchschnittswert von 100 Punkten erreichen. Hiermit verbunden wäre die wachsende Hoffnung auf ein Ende der Phase eines nur schleppenden Wirtschaftswachstums, so die Landesbank Baden-Württemberg.
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