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Quanta Services überzeugt als physikalisches Rückgrat des KI-Booms
16.02.2026 | Money Mail Nr. 013/2026Dieser Mitfavorit von uns untermauert weiterhin eindrucksvoll seine Rolle als unverzichtbarer Dienstleister für die moderne Infrastruktur. Während viele Technologieaktien unter den Unsicherheiten der KI-Debatte leiden, profitiert Quanta als Spezialist für den Bau und die Wartung von Stromnetzen und Energieanlagen massiv von der physischen Realität dieses Megatrends. Das bestätigt auch die Geschäftsentwicklung. Der Auftragsbestand kletterte per Ende September 2025 auf den historischen Höchstwert von 39,2 Mrd. Dollar. Dies entspricht etwa dem 1,4-fachen des erwarteten Jahresumsatzes und sorgt damit für eine außergewöhnlich hohe Planungssicherheit über das Jahr 2026 hinaus. Dies unterstreicht, dass Quanta kaum mit mangelnder Nachfrage, sondern eher mit der Geschwindigkeit der Projektabwicklung beschäftigt ist.
Es winken Rekordzahlen: Die operative Dynamik ist ungebrochen, was sich auch in den Erwartungen für das abgelaufene Jahr widerspiegelt. Am kommenden Donnerstag, den 19. Februar 2026, wird Quanta seine finalen Ergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vorlegen. Analysten rechnen für das Gesamtjahr 2025 im Schnitt mit einem bereinigten Gewinn je Aktie von etwa 10,61 Dollar, was einer Steigerung von 18 % gegenüber dem Vorjahreswert entspräche. Der Umsatz dürfte 2025 erstmals die Marke von 28 Mrd. Dollar erreichen.
Bewertung im Kontext des „Superzyklus“: Auch die Prognosen der Analysten für die kommenden Jahre sind aufwärtsgerichtet: Im Konsens rechnen sie für 2026 mit 12,38 Dollar und für 2027 mit 14,32 Dollar je Aktie. Daraus ergibt sich für das laufende Jahr ein KGV von 42,3. Das ist historisch gesehen teuer, doch die Börse honoriert die außergewöhnliche Vorhersehbarkeit des Geschäftsmodells.
Der Ausbau der US-Stromnetze für die Energiewende und die Versorgung riesiger KI-Rechenzentren ist ein Generationenprojekt. Perspektivisch reichen die Schätzungen bereits weit in die Zukunft: Für 2028 wird im Marktkonsens ein Gewinn je Aktie von 17,38 Dollar unterstellt und weil man auch für die Jahre danach momentan mit weiteren Ergebnisverbesserungen rechnet, relativiert sich die aktuelle Bewertung so gesehen im Laufe der Zeit.
Kein Opfer, sondern Profiteur der KI-Revolution: Im Gegensatz zu Dienstleistungsbranchen, in denen KI als Bedrohung für Margen wahrgenommen wird, agiert Quanta in der Welt der Hardware. Rechenzentren benötigen enorme Strommengen und hochstabile Netze – Kapazitäten, die derzeit den engsten Flaschenhals für Tech-Giganten darstellen. Quanta liefert die Lösung für dieses physikalische Problem. Das Management unter CEO Duke Austin verfolgt zudem das ehrgeizige Ziel, bis 2035 insgesamt 100 GW an regenerativer Kapazität installiert zu haben, was Quanta fest als strategischen Partner der Energiewende verankert.
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