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Villeroy & Boch sendet an der Börse Lebenszeichen

12.02.2026 | Money Mail Nr. 012/2026

Diese Altempfehlung von uns befindet sich derzeit in einer spannenden Phase der Transformation, die von der Börse erst jetzt langsam so richtig wahrgenommen wird. Das Traditionsunternehmen aus Mettlach, das viele noch primär mit hochwertigem Tafelgeschirr und Kristallglas assoziieren, hat sein Gesicht durch die 600 Mio. Euro schwere Übernahme des belgischen Badausrüsters Ideal Standard grundlegend gewandelt.

Inzwischen generiert der Konzern den Löwenanteil seines Geschäfts im Bereich Bad und Wellness, was ihn zu einem der größten Akteure in diesem Sektor in Europa macht. Diese strategische Neuausrichtung spiegelt sich auch in der massiv gestiegenen Umsatzgröße wider, die im Geschäftsjahr 2024 um über 50 % auf rund 1,4 Mrd. Euro kletterte. 

Fokus auf Synergien und Gewinnwachstum: Nachdem das Jahr 2024 noch stark von den Integrationskosten der Übernahme geprägt war, richtet sich der Blick der Anleger nun auf die Erntephase. Für das laufende Jahr 2026 und darüber hinaus wird erwartet, dass die versprochenen Synergien von rund 35 Mio. Euro pro Jahr voll durchschlagen. Die Gewinnschätzungen für die kommenden Jahre zeigen dabei eine beeindruckende Dynamik: Während der Gewinn je Aktie für das Jahr 2026 bei durchschnittlich 1,79 Euro (nach 1,16 Euro für 2025) erwartet wird, liegen die Prognosen für 2027 bereits bei 2,38 Euro. In der Spitze gehen einige Marktbeobachter sogar davon aus, dass sich der Konzerngewinn bis 2027 im Vergleich zum Basisjahr 2024 versiebenfachen könnte, sofern die Integration der neuen Sparten weiterhin so reibungslos verläuft wie bisher. 

Bewertung und charttechnische Verfassung: Die wie skizziert guten Gewinnaussichten untermauern die jüngst zu beobachtende Kursbelebung. Denn trotz des zuletzt verbuchten Anstiegs macht die Bewertung einen nach wie vor moderaten Eindruck. Auf Basis des für 2026 erwarteten Gewinns errechnet sich ein KGV von 10,7. Für 2027 ermäßigt sich der Multiplikator sogar auf nur rund acht. Für ein Unternehmen mit einer so starken Marktstellung und einer erwarteten Dividendenrendite von rund 5 % für das Geschäftsjahr 2025 ist dies eine Bewertung, die noch reichlich Spielraum nach oben lässt, sofern sich die unterstellte positive Ergebnisentwicklung erfüllt.

Charttechnisch hat die Aktie zuletzt ein wichtiges Ausrufezeichen gesetzt. Mit dem Anstieg über die Marke von 18,80 Euro Anfang Februar 2026 wurde ein neues 12-Monats-Hoch markiert, was den bestehenden Aufwärtstrend bestätigt. Die Aktie notiert damit klar über ihren gleitenden Durchschnittslinien der letzten 50 und 200 Tage. Aus Sicht der Trendfolge ist der Weg nach oben nun frei, wobei die runde Marke von 20,00 Euro das nächste Ziel darstellt. Analysten wie jene der Quirin Privatbank sehen das faire Kursziel sogar deutlich höher im Bereich von 34,50 Euro, was das erhebliche Potenzial der neuen „Equity Story“ unterstreicht. 

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