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Dax nach Wochenminus nur mit einem Mini-Plus im Januar - die nächste EZB-Sitzung verspricht wenig Impulse
02.02.2026 | Money Mail Nr. 009/2026Der deutsche Aktienmarkt hat eine holprig verlaufene Woche hinter sich. Konkret verlor der Dax rund 1,5 %. Bei einem am Freitag markierten Schlussstand von 24.538,81 Punkten droht der deutsche Aktienleitindex wieder in den bis vor kurzem geltenden mittelfristigen Seitwärtstrend zurückzufallen.
Für den Monat Januar konnte am Ende nur ein mageres Plus von 0,2 % über die Ziellinie gerettet werden, nachdem es phasenweise schon sehr viel besser ausgesehen hatte, wie ein im Januar markiertes Verlaufsrekordhoch von 25.507,79 Punkten dokumentiert.
Charttechnisch gesehen geht es jetzt darum, die zwischenzeitlich eroberte gute Ausgangslage nicht wieder zu verspielen. Wobei der Februar traditionell nicht zu den besten Börsenmonaten zählt und auch das Marktumfeld mit Herausforderungen gespickt ist.
So schwebt das Damoklesschwert eines Iran-Kriegs über den Weltbörsen, was auch ein deutlich gestiegener Ölpreis dokumentiert, zudem gibt es neue Unsicherheiten mit Blick auf den weiteren US-Leitzinstrend nachdem US-Präsident Trump seinen Wunschkandidaten benannt hat. Darüber hinaus gibt es wieder neue Zweifel mit Blick auf die Monetarisierungschancen des Megatrends Künstliche Intelligenz, wobei Dax-Schwergewicht SAP diesbezüglich derzeit vom Markt eher als potenzieller Verlierer gesehen wird. Und zu allem Überfluss hatte der US-Dollar zwischenzeitlich einen neuerlichen Schwächeanfall, was der vom Export zehrenden deutschen Wirtschaft nicht gerade hilft.
Wie es kurzfristig weitergeht, hängt auch davon ab, wie es in Sachen Unternehmens-Berichtssaison weitergeht. Die positiven Impulse daraus hielten sich bislang unter dem Strich in Grenzen. Ansonsten dürfte das Augenmerk der Marktteilnehmer auf drei Termine gerichtet sein. Hinsichtlich der Vorlage der Inflationsdaten im Euroraum am Mittwoch dürfte dieser Wert laut Deka BANK im Januar auf 1,8 % zurückgegangen sein. Die Kerninflationsrate erwartet man unverändert bei 2,3 % mit einem etwas nachlassenden Preisauftrieb bei Dienstleistungen und einem wieder etwas stärkeren bei Industriegütern. Zur EZB-Ratssitzung am Donnerstag heißt es, dass die Leitzinsen erneut unverändert bleiben sollten. Auf der Pressekonferenz dürfte Präsidentin Lagarde den mittelfristigen Inflationsausblick als weiterhin günstig und die derzeitige geldpolitische Ausrichtung als angemessen bezeichnen. Zugleich dürfte sie aber auch das hohe Ausmaß an Unsicherheit betonen und deshalb grundsätzliche Handlungsbereitschaft in beide Richtungen andeuten.
Was die Arbeitsmarktdaten angeht, die am Freitag zum Wochenausklang anstehen, verweist die Deka Bank darauf, dass die jüngsten US-Arbeitsmarktberichte den Eindruck bestätigen, dass sich die Beschäftigungsdynamik aufgrund einer schwachen Entwicklung des Arbeitsangebots im Bereich von etwa 50.000 Stellen pro Monat abgeschwächt hat. Und man geht davon aus, dass sich diese schwache Entwicklung im Januar fortsetzt. Dieser Bericht wird übrigens auch die jährlichen Revisionen, insbesondere der Beschäftigungsstatistik, enthalten.
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