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Quantencomputing schürt Zweifel an der Sicherheit von Bitcoin
26.01.2026 | Money Mail Nr. 007/2026Äußerst spannend ist weiterhin das Geschehen im Edelmetallsegment. Gold und Silber sind bekanntlich weiterhin auf einem fulminanten Haussekurs. Interessant dabei ist, dass Bitcoin zuletzt in Sachen Performancejagd nicht mehr mithalten konnte. Wie der abgebildete Chart zeigt, hat Gold bei der Wertentwicklung seit Ende 2024 klar die Nase vorne.
Ein Erklärungsansatz für die entstandene Diskrepanz könnte auch mit dem nachfolgenden Punkt zu tun haben, über das Julius Bär in einer aktuellen Aussendung schreibt. Das Thema Gold bietet den perfekten Übergang zu seiner digitalen Alternative, dem Bitcoin. Darin verweist die Schweizer Privatbank darauf, dass Christopher Wood, Chefstratege bei der Investmentbank Jefferies den ersten digitalen Vermögenswert der Welt, aus seiner empfohlenen langfristigen Vermögensallokation für USD-basierte Pensionsfonds gestrichen hat.
Den Angaben zufolge begründet er dies damit, dass langfristig das Risiko besteht, dass die Bitcoin-Blockchain in naher Zukunft von raffinierten Quantencomputern gehackt wird. Dieses Risiko ist zwar laut Julius Bär minimal, aber der Zeithorizont rückt schnell näher – und vor allem wären die Folgen für den Wert von Bitcoin dramatisch. Niemand kann mit Sicherheit sagen, inwieweit dieses Risiko real ist. Selbst wenn die Wahrscheinlichkeit dafür verschwindend gering ist, zieht es das zitierte Institut vor, bei der hausinternen Allokation in das gelbe Metall und seine potenziellen Satelliten und Substitute auf Nummer sicher zu gehen. Die Einschätzung, dass Bitcoin eine digitale Alternative zu Gold darstellt, ist damit überholt, heißt es.
Punkte wie diese gilt es bei der Würdigung der beiden Anlageklassen im Hinterkopf zu behalten. Wobei wir uns angesichts des skizzierten Themas bestärkt in unserer bereits vor geraumer Zeit getroffenen Entscheidung fühlen, verstärkt auf Gold-Assets zu setzen.
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