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Eurokai mit starken Umschlagszahlen und vor lukrativem Beteiligungsverkauf
17.11.2025 | Hanseatischer Börsendienst Nr. 23/2025Eurokai (WKN: 570653, ISIN: DE0005706535 – Euro 46,90 – Videotext n-tv: 233) verzeichnet ein anhaltend starkes Wachstum des Containerumschlages. Dies geht aus der Zwischenmitteilung für das erste bis dritte Quartal 2025 hervor. Die Containerterminals der Gruppe legten um beachtliche 14,4 % auf 10,44 Mio. Standardcontainer (TEU) zu. Dabei überraschte beispielsweise der Umschlagszuwachs von 22 % in Hamburg positiv. Auch der Tiefwasserhafen in Wilhelmshaven befindet sich weiter klar im Aufwind mit einem Umschlagsplus um 86 % auf bereits 1,08 Mio. TEU in den ersten drei Quartalen 2025. Am Ausblick auf das Gesamtjahr 2025 gegenüber der im Halbjahresfinanzbericht 2025 dargestellten Prognose wird bisher festgehalten. Wir halten die Jahresprognose mittlerweile angesichts der starken Entwicklung des Containerumschlages für sehr konservativ und rechnen noch mit einer Prognoseanhebung. Neben den starken Umsatzzahlen erfreute auch die Meldung über einen bevorstehenden Einstieg der französischen Reederei CMA CGM im Hamburger Hafen. Geplant ist, dass sich CMA CGM mit 20 Prozent am Eurogate-Terminal in Hamburg beteiligt. Ein entsprechender Rahmenvertrag wurde unterzeichnet. Teil der strategischen Partnerschaft sei, dass die geplante Westerweiterung des Eurogate-Terminals am Waltershofer Hafen wesentlich mitfinanziert werden soll. CMA CGM ist derzeit die drittgrößte Reederei der Welt, hinter MSC. Zuvor wurde in einer ad hoc-meldung bereits folgendes erläutert: „Im Falle des Vollzugs der Transaktion, welcher in der ersten Hälfte des Jahres 2026 erfolgen würde, hätte dies voraussichtlich für das Geschäftsjahr 2026 sowohl einen wesentlichen Effekt auf den Jahresüberschuss der EUROKAI nach HGB als auch auf den Konzernjahresüberschuss nach IFRS zur Folge. Darüber hinaus würden die avisierte stärkere Kundenbindung von CMA bzw. CMAT als starker Partner mit einem hohen Containerumschlagvolumen sowie die in Aussicht gestellten Investitionszusagen die Finanzierung der geplanten Westerweiterung wesentlich unterstützen.“
Unsere Einschätzung: Damit ist der Weg zu einem Anteilsverkauf am wertvollen Containerterminal in Hamburg an die Franzosen geebnet, was im Geschäftsjahr 2026 zu einem signifikanten Sonderertrag führen wird. Eurokai ist für eine konservative Bewertung ihrer Vermögenswerte bekannt und die Preise, die bei derartigen Transaktionen zuletzt gezahlt wurden, liegen weit oberhalb des Niveaus mit dem dieser Terminalanteil am Hamburger Hafen in der Bilanz steht. Dieser Schritt dürfte somit dazu beitragen, die Unterbewertung von Eurokai offenzulegen. Weiterer Vorteil: Eurokai hat einen starken Partner zur Finanzierung der nötigen Investitionen in den Hamburger Hafen gefunden und muss dies nun nicht mehr allein stemmen. Der Aktienkurs reagierte bisher nur moderat positiv auf diese erfreulichen Neuigkeiten. Wir meinen: Der Aktienkurs wird in zwölf Monaten eher im Bereich um 70 Euro als um 50 Euro notieren.
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