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Flucht in sichere Anleihen bleibt aus - Iran-Krieg lässt Zinsen steigen
09.03.2026 | Hanseatischer Börsendienst Nr. 05/2026In der Eurozone ist die Inflationsrate unerwartet gestiegen. Im Februar legten die Verbraucherpreise im Jahresvergleich um 1,9 Prozent zu. Im Januar hatte die Rate noch bei 1,7 Prozent gelegen. Der Preisdruck in Deutschland hat hingegen etwas nachgelassen. Die Verbraucherpreise lagen im Februar um 1,9 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats - nach 2,1 Prozent Inflation im Januar. Doch diese Zahlen sind angesichts der aktuellen Entwicklungen kaum noch etwas wert. Die durch den Iran-Krieg gestiegenen Öl- und Gas-Notierungen werden deutlich auf die Inflation durchschlagen. Vor diesem Hintergrund ist ein Blick auf die Rentenmärkte sehr spannend. Sorgt der Iran-Krieg für eine Flucht der Anleger in den sicheren Hafen Staatsanleihen oder dominieren die Inflationssorgen, die eher für den Verkauf von Anleihen sprechen? Die Antwort hat der Kapitalmarkt in den letzten Tagen gegeben: Die Zinsen sind seit Anfang des Iran-Krieges deutlich gestiegen. So hat die Rendite für die 10-jährige deutsche Staatsanleihe seitdem in einer Woche von 2,65 % auf zuletzt 2,86 % zugelegt. Dies senkt die Wahrscheinlichkeit weiterer Leitzinssenkungen und ist somit eine Belastung für den gesamten Aktienmarkt.
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