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Douglas: KGV um 7 und stetige Insiderkäufe
09.03.2026 | Hanseatischer Börsendienst Nr. 05/2026Douglas konnte im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2025/26 in einem herausfordernden gesamtwirtschaftlichen Umfeld eine relativ solide Performance erzielen. Der Umsatz stieg um 1,7 % auf 1,67 Mrd. Euro. In diesem aufgrund des Weihnachtsgeschäftes stets besonders starken Quartal schrumpfte der Gewinn je Aktie jedoch auf 1,34 (Vorjahr: 1,50) Euro. Während das Marktwachstum im Premium-Beauty-Sektor insgesamt an Dynamik verlor und insbesondere in den Kernmärkten Deutschland und Frankreich eine eher flache Entwicklung aufwies, erwies sich Zentralosteuropa mit einem Plus von 7,3 % als starker Wachstumstreiber. Das Online-Geschäft legte um 4,2 % zu, während das Filialgeschäft ein leichtes Plus von 0,4 % verzeichnete. Aufgrund einer erhöhten Preissensibilität der Konsumenten und verstärkter Rabattaktionen im Markt sank die bereinigte EBITDA-Marge auf rund 20 %. Der Free Cashflow blieb mit 464 Mio. Euro auf einem starken Niveau, wodurch die Nettofinanzverschuldung weiter auf 1,01 (Vorjahr: 1,56) Mrd. Euro reduziert werden konnte. Trotz der volatilen Marktentwicklung bestätigte der Vorstand die Prognose für das Gesamtjahr 2025/26 mit einem erwarteten Umsatz zwischen 4,65 und 4,80 Mrd. Euro und einer bereinigten EBITDA-Marge von etwa 16,5 %. Der Aktienkurs sackte zuletzt in Richtung 10 Euro ab. Wir stufen Douglas an der Börse weiterhin als unterschätzt ein. Nach unseren Berechnungen verdiente die Parfümerie-Kette in den zurückliegenden vier Quartalen 1,47 Euro je Aktie, womit das KGV derzeit bei nur 7 liegt. Dies ist auch vor dem Hintergrund des anhaltenden Schuldenabbaus attraktiv.
Kein Wunder somit, dass die Insider bei diesem Nebenwert so stark und regelmäßig zugreifen wie bei kaum einer anderen deutschen Aktie.
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