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Recht ermutigende technische Verfassung

23.02.2026 | Hanseatischer Börsendienst Nr. 04/2026

Der DAX zeigt sich gegenüber den aktuellen Belastungen widerstandsfähig. Denn trotz des drohenden Iran-Krieges sowie den Sorgen um die zunehmende Konkurrenz der Künstlichen Intelligenz, die insbesondere die Aktien von Software-Konzernen und IT-Dienstleistern nach unten drückte, legte der DAX auf zuletzt 25.261 Punkte zu und notiert damit nur unweit seines Rekordhochs. Bei den einzelnen DAX-Aktien sieht dies ganz anders aus. Hier weist die Hälfte der 40 Titel des deutschen Leitindex gegenüber dem jeweiligen 12-Monatshoch Kursabschläge zwischen 10 % und über 40 % auf. Selbst SAP notiert um 36 % unterhalb des Vorjahreshochs. Dabei gab es einen Favoritenwechsel sogar innerhalb des Technologiesektors: Während Software- und Internet- Geschäftsmodelle wie von SAP, Zalando und Scout24 abverkauft wurden, profitierten Chip-Firmen wie Infineon sowie auch unser Musterdepottitel SUSS MicroTec. Ferner waren Value-Aktien der old economy wie Henkel, Bayer, Beiersdorf, RWE oder E.ON zuletzt gesucht. Die sich von zuvor 53 % leicht auf 55 % verbesserte Marktbreite reicht weiterhin nicht aus, um der Börsenampel zu seinem Höchstwert von drei Punkten zu verhelfen. Doch mit 2 von 3 Zählern signalisiert die Börsenampel trotz der aktuellen Unsicherheitsfaktoren immerhin eine recht ermutigende technische Verfassung des deutschen Aktienmarktes.

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