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Zinstrend: Inflationsrückgang öffnet die Tür für künftige Leitzinssenkungen

09.02.2026 | Hanseatischer Börsendienst Nr. 03/2026

In der Eurozone ist die Inflationsrate wie erwartet weiter zurückgegangen. Im Januar stiegen die Verbraucherpreise im Jahresvergleich laut einer ersten Schätzung nur noch um 1,7 Prozent nach 2,0 Prozent im Dezember. Dies ist die niedrigste Inflationsrate seit September 2024.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat am Donnerstag die Leitzinsen wie erwartet unverändert gelassen. Doch mit diesem Inflationsrückgang öffnet sich die Tür für künftige Leitzinssenkungen. Bisher haben wir auf ein Umfeld mit steigender Inflation bei schwacher Konjunktur gesetzt, was sich beispielsweise bei den Edelmetall-Investments ausgezahlt hat. Doch zuletzt waren auch gewisse Anzeichen für Preisdruck zu erkennen, wie beispielsweise auf dem US-Häusermarkt. Zudem spricht auch die zunehmend schwierige Situation auf dem Arbeitsmarkt in den USA und auch in Europa gegen künftig hohe Preissteigerungsraten. Auch die Ernennung von Kevin Warsh zum neuen Chef der US Notenbank durch US-Präsident Donald Trump könnte den Preisauftrieb drosseln und wieder etwas Vertrauen in die Geldpolitik und damit die US-Staatsanleihen zurückbringen. Warsh gilt als Notenbanker, der sich eigentlich gegen eine zu lockere Geldpolitik stellt. Dies könnte eventuell das Interesse an den bei den Investoren zuletzt vernachlässigten Anleihen zurückbringen, während risikoreichere Aktiensektoren, wie beispielsweise Technologietitel, weiter leiden dürften.

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