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ATX lässt sich von der schwachen Konjunktur nicht bremsen

21.05.2025 | Austria Börsenbrief Nr. 21/2025

Die österreichische Wirtschaft kommt weiterhin nicht vom Fleck. Der von der UniCredit Bank Austria errechnete Konjunkturindikator sank im April auf minus 2,9 Punkte. Die Hoffnung auf einen Aufschwung durch die leichte Verbesserungstendenz nach dem Jahreswechsel hat sich damit nicht erfüllt. Geringfügig verbessert haben sich von einem tiefen Niveau die Aussichten am Bau und in der Industrie. Trotz Hoffnungsschimmer wie niedrigerer Zinsen und damit einer möglichen Stabilisierung der Konjunktur rechnen die Ökonomen für das Gesamtjahr 2025 mit einem BIP-Rückgang in Höhe von 0,2 Prozent. Dies wäre bereits der dritte Rückgang in Folge.

Unsere Einschätzung: Die Börse nimmt angesichts der zuletzt guten Stimmung offenbar bereits Verbesserungen vorweg. Diese Zuversicht scheint angesichts des deutschen Investitionsprogramms sowie der zunehmenden Hoffnung auf eine Friedenslösung für die Ukraine nicht unbegründet. Zudem verbessern auch die wieder sinkenden Zinsen die Aussichten auf eine positive Entwicklung am Aktienmarkt. Der ATX lässt sich von der flauen Konjunkturentwicklung jedenfalls nicht bremsen und legte zuletzt auf ein neues Jahreshoch von 4455 Punkten zu. Wir sehen angesichts der weiterhin attraktiven Fundamentaldaten weiteres Aufwärtspotential.

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