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GFT peilt mit Hilfe von KI nachhaltigen Turnaround an
21.01.2026 | Austria Börsenbrief Nr. 03/2026GFT Technologies will mit konsequenter KI-Ausrichtung auf den Wachstumspfad zurückfinden. Der IT-Dienstleister hat nach einer zuvor starken Wachstumsphase in den zurückliegenden Jahren mit einem deutlich eingetrübten Branchenumfeld zu kämpfen – wie andere Unternehmen der IT-Branche auch. In diesem Umfeld, das von Preisdruck sowie einer schwachen Kundennachfrage geprägt war, kamen die Erträge und auch die Aktienkurse unter Druck. Zudem belasteten die Sorgen, dass die Künstliche Intelligenz diese Geschäftsmodelle gefährden oder zumindest deren Profitabilität dauerhaft verringern könnte. Zu diesen allgemeinen Belastungen kamen bei GFT im Geschäftsjahr 2025 noch negative Sonderfaktoren hinzu. So musste beispielweise in Großbritannien eine teure Restrukturierung umgesetzt werden, was den Ertrag belastete.
Vor diesem Hintergrund ist für das Geschäftsjahr 2025 ein heftiger Gewinnrückgang auf rund 1,20 Euro nach 1,76 Euro im Vorjahr zu erwarten. Dies alles sorgte für einen Absturz des Aktienkurses von 49 Euro Mitte 2022 auf nur noch gut 16 Euro im Herbst 2025. Zuletzt rückte die Notierung wieder auf rund 20 Euro vor. Dieser heftige Kursrutsch erscheint uns mittlerweile überzogen. GFT ist dabei, sich konsequent zu einem KI-zentrierten Unternehmen zu transformieren. Damit soll das insbesondere im Banken- und Finanzsektor angehäufte Branchen Know how künftig für die Kunden noch effizienter nutzbar gemacht werden. Die maßgeblich durch eine Übernahme gewonnene starke Position in Südamerika (insbesondere Brasilien) sollte sich zudem positiv auswirken, da dort die Profitabilität angesichts eines geringeren Konkurrenzdrucks höher ist. GFT dürfte die 2025er Schwächen ausgemerzt haben und ist jetzt gut positioniert, um mit KI als Antreiber wieder auf Wachstumskurs umzuschwenken. Die Gewinne sollten nach dem Ertragstief im Geschäftsjahr 2025 wieder anziehen. Analysten trauen dem IT-Dienstleister dann auch signifikantes Wachstum in den kommenden Jahren zu, was den Gewinn je Aktie 2027 wieder rund auf das 2024er Niveau von 1,76 Euro zurückbringen dürfte. Wir halten dies angesichts der aufgebauten KI-Kompetenz sowie des hohen Digitalisierungsbedarfs in der Finanzbranche für plausibel, zumal es maßgeblich einmalige Sonderbelastungen waren, die den Gewinn 2025 so stark drückten.
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