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Ökoworld: Fondsvolumina bröckeln weiter

14.01.2026 | Aktien-Spezialwerte Nr. 01/2026

Die Aktie des Ökofonds-Anbieter Ökoworld (ISIN: DE0005408686 – Euro 27,10) hat sich zuletzt im Bereich rund um 27 Euro stabilisiert. Auf Basis der per 30.06.2025 bestehenden Nettocashabdeckung von knapp 22 Euro je Anteilsschein ist die Aktie extrem günstig bewertet, selbst wenn einkalkuliert wird, dass der 2025er Gewinn je Aktie auf rund 2,50 Euro deutlich abgesackt sein dürfte (2024: 3,85 Euro) und im laufenden Jahr ein weiteres Nachgeben in den Bereich rund um 2,00 Euro einzukalkulieren ist. Wir hatten bereits in unserer Erstanalyse vor rund einem halben Jahr die Hoffnung geäußert, die Aktie eventuell zu einem Zeitpunkt günstig aufsammeln zu können, zu dem der Trend sinkender Fondsvolumina zum Stoppen gekommen sein wird. An dieser Marschroute halten wir weiter fest. Nach unseren Berechnungen auf Basis der vom Unternehmen veröffentlichten Fondsinformationen lagen die kumulierten Fondsvolumina der fünf Ökoworld-Fonds per Ende 2025 bei 2.356 Mio. Euro. Nachdem die Fondsvolumina im ersten Halbjahr 2025 bereits um 466 Mio. Euro schrumpften (31.12.2024: 2.970 Mio. Euro; 30.06.2025: 2.504 Mio. Euro), kam im zweiten Halbjahr also ein weiteres Minus von 148 Mio. Euro hinzu.

Da die Gewinne von Ökoworld eng an den betreuten Fondsvolumina hängen, werden wir weiter zeitnah beobachten, wie sich hier der Gesamttrend (zusammengesetzt aus dem Saldo der seitens der Anleger zurückgegebenen, bzw. von Ökoworld neu ausgegebenen Fondsanteile einerseits sowie den Kursentwicklungen der Fonds andererseits) entwickelt. Die Aktie bleibt ein heißer Kandidat für eine Aufnahme auf unsere Empfehlungsliste, sobald der Trend bei den Fondsvolumina ins Positive dreht. Da wir die Aktie aktuell bereits für deutlich unterbewertet halten, sind die laufenden Aktienrückkäufe im Interesse der Aktionäre zu begrüßen. Bisher war das Aktienrückkaufprogramm aber nur ein Tropfen auf den heißen Stein, denn seit dem Beginn am 14. Juli 2025 wurden bis einschließlich 9. Januar 2026 insgesamt lediglich 21.598 Aktien zurückgekauft, was gerade einmal rund 0,3 % des aktuellen Grundkapitals entspricht. Wenn ein halbes Jahr benötigt wird, um solch marginale Mengen zurückzukaufen, sollte über Alternativen nachgedacht werden. Aus unserer Sicht drängt es sich hier geradezu auf, per öffentlichem Rückkaufangebot (Tender) mit einer kleinen Prämie zu den aktuellen Kursen zurückzukaufen, um auch eine nennenswerte Aktienanzahl zurückkaufen zu können.

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