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Themen des Money Mail Nr. 002/2021

Designelement

DAX mit einem starken Jahresauftakt

09.01.2021 | Money Mail Nr. 002/2021

Am deutschen Aktienmarkt ging es im neuen Jahr gleich gut los. So kam der Dax in der ersten Handelswoche deutlich um 2,41% voran. Die am Freitag zum Handelsschluss gültigen 14.049,53 Punkte sind gleichbedeutend mit einem neuen Rekordhoch. Der deutsche Leitindex befindet sich somit klar weiter auf Hausse-Kurs, zumal auch der MDax für mittelgroße Werte sowie der Nebenwerteindex SDax fleißig neue Bestmarken markieren. Wie das charttechnisch einzuordnen ist, dazu im Abschnitt unter ResearchHighlight anschließend noch mehr.

Erstaunlich an der starken Vorstellung ist, dass die Börsen die nach wie vor schlechte Nachrichtenlage in Sachen Neuansteckungen beim Coronavirus sowie die damit einhergehenden verschärften Lockdowns einfach ziemlich locker wegstecken. Zu tun hat das aber natürlich mit der Hoffnung, dass es mit Hilfe der angelaufenen Impfungen im weiteren Jahresverlauf zu deutlichen Verbesserungen rund um die Pandemie kommen wird. Wobei der Stimmung am deutschen Aktienmarkt zuletzt auch geholfen hat, dass die Konjunkturdaten bisher nicht schlecht ausfallen, wie die Auftragseingänge im November sowie die Industrieproduktion bestätigten.

Ob aus dieser Richtung kurzfristig zusätzliche positive Impulse kommen, bleibt abzuwarten. Gelegenheit dazu gibt es zumindest theoretisch, weil in den kommenden Tagen durchaus interessante Daten anstehen. So wird gleich zum Wochenauftakt mit dem Sentix der erste Stimmungsindikator des neuen Jahres veröffentlicht. Im Januar bewegt er sich im Spannungsfeld der sich materialisierenden Hoffnung auf die Impfstoffe und der unbefriedigenden Entwicklung der CoronaNeuinfektionen. Während das Anlaufen des Impfens trotz aller Reibungsverluste Hoffnung auf eine Normalisierung des wirtschaftlichen Lebens macht, dämpfen die Infektionszahlen sowie die Verlängerungen und Verschärfungen der Lockdowns den kurzfristigen Ausblick. Die Deka Bank erwartet daher eine Verbesserung der Konjunkturerwartungen und eine Verschlechterung der Lageeinschätzung. Unter dem Strich dürfte der Sentix gegenüber dem Dezember zurückgehen.

Zu beachten sind außerdem zur Wochenmitte die USVerbraucherpreise, weil die die Preisentwicklung aus geldpolitischer Sicht von großer Bedeutung ist. Dies gilt laut Deka Bank umso mehr für Preisdaten in den USA, weil sich hier der Fokus der Fed mit dem Strategiewechsel eindeutig verschoben hat. Im Dezember dürfte die Inflationsrate der Verbraucherpreise von 1,2 % auf 1,3 % gestiegen sein, so die Prognose. Hierzu dürften vor allem Energiepreise beigetragen haben. Bereits zu diesem Zeitpunkt merken die zuständigen Volkswirte aber an, dass es aufgrund von Basiseffekten im März und deutlicher im April zu einem erheblichen Inflationssprung kommen wird. Dieser Inflationssprung habe geldpolitisch allerdings kaum Relevanz. Zum Wochenausklang folgen dann außerdem ebenfalls in den USA noch die Einzelhandelsumsätze sowie die Industrieproduktion.

Zu drehen beginnt sich im Übrigen in der kommenden Woche auch der nächste Berichtsreigen. Den Auftakt machen dabei wie immer die US-Großbanken. Konkret haben Citigroup, JPMorgan sowie Wells Fargo für nächsten Freitag Quartalszahlen angekündigt. Allgemein bewegt sich die Konsenserwartung zu den Ergebnissen für das vierte Quartal bei einem Gewinnrückgang von im Schnitt rund 9%. Marktbeobachter wie jene bei der Erste Bank gehen aber davon aus, dass auch dieses Mal wieder die Erwartungen letztlich geschlagen werden. Wie es von Seiten der österreichischen Bank heißt, dürfte die Berichtssaison besser als erhofft ausfallen, wenngleich das Ausmaß der positiven Überraschung vermutlich nicht mehr so stark ins Gewicht fallen dürfte, wie dies in den Quartalen davor der Fall gewesen sei.

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