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Hansetischer Börsendienst
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Hanseatischer Boersendienst
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Berichte über Entspannung im Handelskonflikt schieben die Kurse an

21.01.2019 | Hanseatischer Börsendienst Nr. 2/2019

Signale hinsichtlich einer Entspannung im US-chinesischen Handelskonflikt haben am Freitag für einen Kursschub ge­sorgt. Der DAX sprang auf über 11.200 Punkte nach oben. Damit hat sich das deutsche Börsenbarometer vom Tief Ende Dezember 2018 bereits wieder um rund 1.500 Punkte erholt. Derart rasante Kurserholungen als Reaktion auf zuvor starke Kursrückgänge sind nicht ungewöhnlich. Dies zeigt, wie schwierig es ist, mit Markttiming seine Performance verbes­sern zu wollen. Wer Ende 2018 komplett aus dem Markt ausgestiegen war, der dürfte den Wiedereinstieg kaum ge­schafft haben, weil die Erholung ohne klares charttechnisches Kaufsignal sehr plötzlich einsetzte.  

Auf belastbaren Neuigkeiten beruht diese Kurserholung bis­her nicht, eher auf Gerüchten. US-Finanzminister Steven Mnuchin soll in mehreren Strategiesitzungen vorgeschlagen haben, die Strafzölle auf chinesische Importe zu verringern oder ganz aufzuheben. Ein Sprecher des Finanzministeriums konnte oder wollte entsprechende Medienberichte jedoch nicht bestätigen. Auch aus China sollen Entspannungssignale vorliegen. So soll das Land bereit sein, die USA beim Abbau des Handelsüberschusses zu unterstützen, in dem über einen Zeitraum von sechs Jahren jährlich US-Waren im Wert von über 1 Billion Dollar importiert werden. Dies meldete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf infor­mierte Kreise.

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