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Austria Börsenbrief
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adesso will europaweit führend werden

16.01.2019 | Austria Börsenbrief Nr. 3/2019

Für eine ganze Reihe von Nachrichten sorgte in den letzten Wochen adesso (ISIN DE000A0Z23Q5, Euro 52,40). Die adesso AG soll im laufenden Jahr in die international bekannte und anerkannte Rechtsform der SE umgewandelt werden. Das folgt der Strategie, das Unternehmen europaweit als führenden Beratungs- und Technologiekonzern für digitale, branchenspe­zifische Geschäftsprozesse weiterzuentwickeln. Wir beurteilen die rechtliche Umwandlung als unproblematisch und im Hin­blick auf die angestrebte Europa-Expansion in der Außendar­stellung als hilfreich. Die Auslandsexpansion hindert die Dort­munder unterdessen nicht daran, auch in Deutschland weiter das Wachstum zu forcieren. So wurde am Mittwoch mitgeteilt, dass adesso im laufenden Jahr mit zwei weiteren Präsenzen in Baden-Württemberg vertreten sein wird. Zu den bisherigen Niederlassungen in Karlsruhe und Stuttgart kommen Büros in Reutlingen und Vaihingen hinzu, die sich im Großraum Stutt­gart schwerpunktmäßig um Automotive- und Manufacturing- Kunden wie Daimler, Bosch und Trumpf kümmern sollen.  

Die wichtigste Nachricht für Aktionäre kam aber schon kurz nach dem Jahreswechsel: So haben sich noch zum Jahresen­de 2018 die Versicherungen DEVK und uniVersa zur Einführung der in|sure Standardsoftwarelösungen entschieden und ent­sprechende Verträge unterzeichnet. Die Beauftragungen um­fassen Lizenzen im Wert von über 4 Mio. Euro, Implementie­rungsverträge im einstelligen Millionenbereich und mehrjährige Wartungsverträge. Mit zwei neuen erfolgreichen Vertragsab­schlüssen unterstreicht die adesso insurance solutions GmbH die Marktchancen der eigenen in|sure Produktfamilie auch in der Krankenversicherungssparte. Nachdem adesso bereits im November einen hervorragenden Zwischenbericht für die ers­ten neun Monate des Geschäftsjahres 2018 vorlegte und im dritten Quartal mit einem EBITDA von 10,3 Mio. Euro (Vorjahr: 8,8 Mio.) einen neuen Unternehmensrekord erzielte, erscheint es uns mit den neuen Lizenzabschlüssen zum Jahresende nun weitgehend sicher, dass die 2018er Guidance eines EBITDA von „mindestens 27,7 Mio. Euro“ (2017: 25,4 Mio.) locker er­reicht wurde. Während auch aktuell der Analystenkonsens noch mit einem 2018er EBITDA von 29,4 Mio. Euro rechnet, sehen wir einen Wert über 30 Mio. Euro als deutlich wahr­scheinlicher an...

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