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Perspektiven für Deutschland könnten sich spürbar verschlechtern

22.09.2021 | Aktien-Spezialwerte Nr. 19/2021

Politische Börsen mögen gewöhnlich kurze Beine haben, aber bezogen auf die bevorstehende Bundestagswahl könnte sich dies anders darstellen, wenn es zu einer Regierungskoalition unter Beteiligung der Linkspartei kommt. Bei allen anderen, aktuell realistisch erwartbaren Koalitionen wären wohl nur geringe Änderungen zu erwarten, aber mit einer rot-grün-roten Bundesregierung wäre eine solch wirtschaftsschädliche Politik zu befürchten, dass sich die Perspektiven für Deutschland spürbar verschlechtern würden. So zumindest die (von uns klar geteilte) Meinung von Fachleuten, die sich aus einer Umfrage der FAZ und des ifo-Instituts unter insgesamt 153 Wirtschaftsprofessoren an deutschen Universitäten ergibt:

> siehe Grafik im Leitartikel

Wer über ein wenig Wirtschaftssachverstand verfügt und nicht allein die unmittelbaren Effekte platter Wahlgeschenke, sondern auch die mit Verzögerung wirkenden, komplexeren Zweit- und Drittwirkungen von politischen Maßnahmen in die Bewertung einbezieht, dem wird es schwer fallen zu verstehen, wie einer Politik das Etikett „sozial“ abgenommen werden kann, welche mittel- und langfristig vor allem den Bürgern mit den geringsten Chancen schaden wird (bildungsferne und sozial schwache Schichten weisen das höchste Risiko für Arbeitslosigkeit auf). Da eine rot-grün-rote Regierung noch weniger daran arbeiten würde, den wirtschaftlichen Kuchen für alle möglichst groß werden zu lassen, sondern eher bewirken würde, die ohnehin schon zu hohen Staats-, Sozial- und Steuerquoten noch weiter nach oben zu treiben, ist die Aussicht auf eine künftige Regierung unter Beteiligung der Linkspartei erschreckend. Unter
Berücksichtigung des Umstands, dass die unseres Erachtens zurecht immer wieder vom Verfassungsschutz beobachtete Linkspartei offen an den wohlstandsschaffenden Grundfesten unseres Rechtsstaats sägt und linksextremistische Strömungen beheimatet, wäre es schon befremdlich, wenn am kommenden Wochenende mehrheitlich ein Mix an Parteien gewählt würde, der eine rot-grün-rote Regierung möglich macht. Sollte es so kommen, kann man sich wohl nur noch auf die Ironie eines George Bernard Shaw zurückziehen, gemäß dem die Demokratie immerhin das Verfahren ist, das garantiert, dass wir nicht besser regiert werden als wir es verdienen.Sollte es so kommen, wären die Aussichten für deutsche Ak-tien erst einmal belastet. Am stärksten würden Un-ternehmen getroffen, die auf vernünftige Standort-bedingungen in Deutschland (Steuerlast, Lohnnebenkosten, Bürokratie, Rechtssicherheit, Marktnachfrage, etc.) angewiesen sind. Mittelfristig könnte die zu erwartende Ausweitung der schul-denfinanzierten Konjunkturpolitik einige der negativen Auswirkungen verdecken, was freilich die langfristigen Aussichten nur noch weiter ver-schlechtern würde. Bezogen auf die Titel unserer Empfehlungsliste bestehen die größten konkreten Risiken ...

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